Sturmtief „Friederike“ wütet: Erstes Todesopfer in Deutschland

Sturmtief „Friederike“ wütet: Erstes Todesopfer in Deutschland
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Lagerfeld denkt, die Kanzlerin traf ihre Entscheidungen "um sich ein charmantes Image zu geben". Foto: Alejandro Ernesto

Analyse eines Modeschöpfers

Wirbel nach Lagerfeld-Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik

Er ist für seine oftmals bissigen und auch polarisierenden Kommentare bekannt. Jetzt hat sich Karl Lagerfeld zur deutschen Flüchtlingspolitik geäußert und Wirbel ausgelöst.

Paris (dpa) - Modeschöpfer Karl Lagerfeld hat mit polemischer Kritik an der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Wirbel in seiner Wahlheimat Frankreich ausgelöst.

Nach einem Auftritt bei einer TV-Sendung am vergangenen Wochenende erhielt die staatliche Rundfunkaufsicht CSA Hunderte Reaktionen, wie am Montag aus der Behörde in Paris verlautete. Zum Inhalt der Reaktionen machte die CSA keine Angaben.

Lagerfeld sagte am Samstagabend in einer Sendung mit dem bekannten Showmaster Thierry Ardisson beim Sender C8: "Man kann nicht, selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, Millionen Juden töten, um danach Millionen ihrer schlimmsten Feinde kommen zu lassen." Der Modedesigner hatte zuvor auf die Frage von Ardisson, ob Merkel einen großen Fehler gemacht habe, mit den Worten "Meiner Meinung nach ja" reagiert.

Die Bundeskanzlerin hätte es nicht nötig gehabt, eine Million zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen, "um sich ein charmantes Image zu geben - nach dem Bild der Schwiegermutter, dass sie sich in der Geschichte der Griechenland-Krise gegeben hat", meinte Lagerfeld.

Aussschnitt der Sendung mit Ardisson (Frz.)

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