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Der "Ghost Burger" ist mit einer ungeweihten Hostie und Rotweinsoße dekoriert.

Christen protestieren gegen US-Restaurant

Wirbel um satanischen Hostien-Burger

Chicago - Ein ganz und gar unchristliches Abendmahl serviert ein Restaurant in Chicago: Der "Ghost Burger" ist mit einer ungeweihten Hostie und Rotweinsoße dekoriert. Gläubige protestierten. 

Das Restaurant hatte Anfang Oktober einen neuen Burger, dekoriert mit einer nicht geweihten Hostie und einer Rotweinsoße, als „Ghost Burger“ mit vermeintlichem Leib und Blut Christi verkauft, berichtet die Chicago Tribune. Die Wohltätigkeitsorganisationen des Erzbistums Chicago protestierten gegen das Gericht.

Drei Tage nach dessen Einführung räumte das Restaurant mehrere Kundenbeschwerden ein. Der Burger sei aber nicht als „religiöser Kommentar“ kreiert worden oder um irgendjemanden zu beleidigen, zitiert CNS den Betreiber. "Wir sind ein kleines Restaurant und wir lieben Heavy Metal." Tatsächlich wurden andere Kreationen des Ladens nach Heavy Metal Bands wie Iron Maiden, Black Sabbath und Led Zeppelin benannt. Das geht aus der Homepage des Restaurants hervor.

"Das Braten von Burgern ist unser Beruf.", erklärt der Chef von "Kuma's Corner" auf der Facebook-Seite des Restaurants. Der Burger sei als Hommage an eine Band namens „Ghost B.C.“ kreiert worden. Er zitiert den ersten Zusatz der amerikanischen Verfassung, der Meinungsfreiheit garantiert und stellt fest, der umstrittene Burger werde noch den ganzen Oktober auf der Karte stehen. So lange dauert die USA-Tour der schwedischen Rocker, die als Namensgeber des Fleischbrötchens dienen und die in ihren Texten mit dem Satanismus liebäugeln

Als Wiedergutmachung habe man den katholischen Hilfswerken des Erzbistums Chicago eine Spende von 1.500 US-Dollar (umgerechnet rund 1.100 Euro) überwiesen. Doch das Geld wolle man nicht annehmen, zitiert der Pressedienst die Sprecherin der Hilfswerke. Stattdessen solle das Restaurant aufhören, ein Gericht anzubieten, das den christlichen Glauben verächtlich behandele.

KNA/hn

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