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In Kassel hat ein Waschbär ein Wohnzimmer total verwüstet (Symbolfoto).

Tierischer Einbrecher

Haus verwüstet: Polizei stellt Waschbär im Keller

Kassel - Der Notruf ging um 20. 45 Uhr bei der Polizei in Kassel ein. Scheinbar hatte ein Einbrecher hatte das Wohnzimmer in einem Einfamilienhaus rabiat zerlegt. 

Zehn Polizisten haben in einem Haus im hessischen Kassel einen Einbrecher gesucht und einen Waschbären gefangen. 

Wohnzimmer total verwüstet

Ein 29-jähriger Bewohner hatte am Dienstagabend bei seiner Heimkehr ein verwüstetes Wohnzimmer vorgefunden und verdächtige Geräusche gehört, berichtete die Polizei am Mittwoch. Der Mann brachte sich in Sicherheit und wählte den Notruf. 

Nur wenige Minuten später hatten zehn Polizeibeamte das Haus umstellt, konnten aber keinen Verdächtigen im Inneren dingfest machen. 

Beim Durchsuchen fanden die Polizeibeamten schließlich im Keller den Übeltäter: einen Waschbären. Das erschöpfte Tier ließ sich jedoch fast widerstandslos fangen. 

Man habe den tierischen Störenfried später wieder auf freien Fuß setzen müssen, teilte ein Sprecher mit. „Er war zuvor nur wegen Durchwühlens von Mülltonnen, aber bislang noch nicht wegen Einbruchs in Erscheinung getreten.“

Wäschbären sehen putzig aus. Ein Video mit einem Waschbär und einer halbnackten Frau verursachte allerdings einen mächtigen Wirbel.


Waschbären

Waschbären (Procyon lotor) stammen ursprünglich aus Nordamerika. Wegen ihres wertvollen Fells sind die Tiere nach Deutschland gebracht worden. Offiziell wurden im Jahr 1934 zwei Pärchen am Edersee (Hessen) ausgesetzt.  

dpa

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