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Die Reptilienexperten John Löser (r) und Andreas Behrend zeigen eine Würgeschlange in ihrer Reptilienstation in Schillingstedt. Ein Unbekannter hatte 18 der bis zu 2,50 Meter langen Tiere der Art Boa constrictor in der Nacht zuvor vor dem Ordnungsamt in Sömmerda ausgesetzt.

18 Schlangen samt Abschiedsbrief ausgesetzt

Sömmerda - 18 Wügeschlangen hat ein Unbekannter in Styroporboxen verpackt vor dem Ordnungsamt im thüringischen Sömmerda ausgesetzt. In einem Brief erklärt er, warum.

In einem Brief habe der Mann erklärt, wegen der neuen gesetzlichen Regelungen könne er die Tiere nicht weiter halten und es gebe niemanden, der sie ihm abnehme, berichtete Amtsleiter Ullrich Mittelbach. „Ich wünsche viel Spaß mit den Kleinen. Ich hoffe, dass es ihnen beim Staat so gut geht wie bei mir“, heiße es im Brief.

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Es handele sich um bis zu 2,50 Meter lange Schlangen der Art Boa Constrictor, sagte der Amtsleiter. Es sei ein Problem des neuen Thüringer Gesetzes zu gefährlichen Tieren, dass sich Halter nicht mehr in der Lage sähen, die Tiere zu behalten. In Sömmerda koste eine Erlaubnis pro Tier 50 Euro, sagte Mittelbach. Die abgegebenen Schlangen könnten noch Zuwachs bekommen, da eines der Weibchen im Juni etwa 30 bis 40 Junge bekommen werde. Zunächst kämen die Schlangen nun zu zwei Experten, die eine Reptilienstation aufbauten.

dpa

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