Wuhan: Eine Sicherheitsperson entfernt Journalisten vom Wuhan Instituts für Virologie (WIV). (Archivfoto)
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Wuhan: Eine Sicherheitsperson entfernt Journalisten vom Wuhan Instituts für Virologie (WIV). (Archivfoto)

Infektion durch Fledermaus

Erster Corona-Fall aus Wuhan-Labor? WHO-Experte hält die These plötzlich doch für am wahrscheinlichsten

  • Marion Neumann
    VonMarion Neumann
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Könnte sich der erste Corona-Patient doch in einem Labor in Wuhan durch eine Fledermaus infiziert haben? Die WHO äußert sich nun erneut.

Wuhan - Die Spekulationen darüber laufen schon lange - doch nun könnte es neue Anhaltspunkte zum Ursprung des Coronavirus* geben. So gibt die WHO erstmals zu, dass der erste Corona-Patient doch aus einem Labor aus Wuhan stammen könnte. Das berichtete zunächst die Bild.

Die WHO erklärte im Juli, wie wolle in der zweiten Stufe der Untersuchungen zum Corona*-Ursprung auch Labore in China kontrollieren. Die Regierung in Peking lehnt dies ab.

Wuhan: Erster Corona-Fall doch aus Labor? WHO-Experte bestätigt plötzlich nun doch die These

Die Labor-Theorie zähle zu den "wahrscheinlichen Hypothesen", sagte der dänische Wissenschaftler Peter Ben Embarek, der die WHO-Mission in Wuhan geleitet hatte, im dänischen Fernsehen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Agence France-Presse. Der Experte halte es für möglich, dass ein Labormitarbeiter sich bei der Probenentnahme infiziert habe und das Virus so von Fledermäusen auf den Menschen übertragen worden sei.

Schon bald nach Beginn der Pandemie im Jahr 2020 war darüber spekuliert worden, dass das Virus bei einem Unfall aus dem Institut für Virologie in Wuhan*, in dem an Coronaviren geforscht wird, entwichen sein könnte. Die chinesische Regierung bestreitet dies bis heute energisch. Das Team von internationalen Experten der WHO hatte Wuhan erst im Januar 2021 besuchen können - mehr als ein Jahr nach Entdeckung des Virus.

Erster Corona-Patient doch aus Wuhan-Labor? Zweifel an früherem WHO-Bericht

Der entsprechende Bericht wurde Ende März veröffentlicht, lieferte dabei aber zunächst keine klaren Ergebnisse. Die Labor-Theorie stuften die WHO-Experten damals als „extrem unwahrscheinlich“ ein. An dem Bericht wurden aber schnell Zweifel laut. Zahlreiche Staaten äußerten ihre Besorgnis darüber, dass den internationalen Experten bei ihrer Untersuchung in China der Zugang zu Daten verwehrt worden sei. (*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA)

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