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Die Nachwehen von Monsterzyklon “Yasi“ haben in Australien auch am Samstag weiter für Chaos gesorgt.

"Yasi" lässt Australien nicht zur Ruhe kommen

Sydney - Die Nachwehen von Monsterzyklon “Yasi“ haben in Australien auch am Samstag weiter für Chaos gesorgt. Entwurzelte Bäume und überflutete Straßen schneiden die Menschen vom Rest des Landes ab.

In Melbourne, rund 3000 Kilometer vom ursprünglichen Zentrum der Verwüstung an der Nordküste entfernt, entwurzelte der zum schweren Gewittersturm abgeschwächte “Yasi“ Bäume und überflutete Straßen. Bei den Rettungsdiensten seien mehr als 5000 Hilferufe von Menschen eingegangen, die von den Fluten in ihren Autos oder Häusern eingeschlossen worden waren, berichtete der Premier des Bundesstaats Victoria, Ted Baillieu. Melbourne ist die Hauptstadt von Victoria. In der Wüstenstadt Alice Springs, wo es fast nie regnet, gab es Warnungen vor Sturzfluten.

“Yasi“ war am Mittwoch als tropischer Zyklon der höchsten Kategorie 5 bei Cairns auf Nordaustralien getroffen und hatte dort eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Ein 23-Jähriger erstickte während des Sturms in seinem Haus, wahrscheinlich an den Abgasen eines Dieselgenerators. Die Auswirkungen des Sturms reichen quer über den Kontinent bis nach Melbourne an der Südküste. Die Meteorologen erwarten, dass sich der Sturm erst Mitte der Woche endgültig legen wird.

dpa

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