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Der Mörder von Yasmin Stieler ist bis heute nicht gefunden.

Yasmin ermordet und zerstückelt

Bleibt ihr Tod für immer ungesühnt?

Uelzen - Im Oktober 1996 wurde die damals 18-jährige Uelzenerin Yasmin Stieler getötet. Der Täter ist bis heute nicht gefasst. Ihre Mutter hofft, dass der Fall nicht verjährt.

"6. Oktober 1996" steht als Todesdatum auf dem schlichten Holzkreuz am Grab von Yasmin Stieler. Wann die damals 18-jährige Uelzenerin genau starb, wissen bis heute weder die Polizei noch ihre Mutter Rosemarie Schäfer. Dabei kann der genaue Todeszeitpunkt noch eine entscheidende Rolle bei der Frage spielen, ob das brutale Verbrechen jemals gesühnt wird. Denn sollte doch noch ein Täter ermittelt werden, würde er womöglich nur wegen Totschlags verurteilt – und solch eine Tat verjährt nach 20 Jahren. Die Polizei müsste somit bis zum 5. Oktober 2016 einen Verdächtigen präsentieren.

Zahlreiche Indizien sprachen für einen 41-jährigen Verdächtigen als Täter, doch das Landgericht Braunschweig weigerte sich, eine entsprechende Anklageschrift der Staatsanwaltschaft zuzulassen und den Prozess zu eröffnen. Deshalb hat die Mutter des getöteten Mädchens die Belohnung jetzt von 30.000 auf 50.000 Euro für Hinweise, die zu einer Verurteilung führen, aufgestockt.

Yasmin war von einem Discobesuch nach Braunschweig nicht zurückgekehrt, die Teile ihrer zerstückelten Leiche waren an verschiedenen Orten gefunden worden.

Die Allgemeine Zeitung in Uelzen sprach nun mit Yasmins Mutter. "Ich denke jeden Tag daran, es ist immer präsent", sagt sie. Den ganzen Artikel lesen Sie hier auf az-online.de.

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