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"Bei uns ist eine Stelle frei!" So antwortet die Firma auf die getanzte Kündigung.

Antwort auf Internet-Hit

Kündigungsvideo: Jetzt tanzt der Boss zurück

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Taipeh - Nachdem die getanzte Kündigung einer Amerikanerin bei einer Filmfirma zum Internet-Hit wurde, hat der Chef des Unternehmens jetzt mit einer getanzten Stellenanzeige geantwortet.

Zu viel Stress, miese Arbeitsbedingungen, Menschenschinderei - Marina Shifrin hatte die Nase gestrichen voll von ihrem Job bei einer taiwanesischen Firma, die Animationsfilme herstellt. Also kündigte die 25-Jährige - auf besonders originelle Art: Sie nahm nachts im menschenleeren Großraumbüro ein Video auf, in dem sie, ausgelassen auf den Schreibtischen tanzend, noch mal richtig Dampf ablässt und dann die Tür für immer hinter sich schließt. Den Clip stellte sie online und freut sich seitdem über mehr als acht Millionen Klicks in nur vier Tagen.

Hier geht's zur getanzten Kündigung

Einer davon geht auf das Konto ihres Ex-Chefs, der auf die Idee kam, den viralen Schub des Clips für sich zu nutzen. Er nahm ein Video auf, das den Tanz-Clip seiner ehemaligen Mitarbeiterin quasi aufs i-Tüpfelchen kopiert. Darin wünschen er und das Team von "Next Media Animation" der 25-Jährigen alles Gute. Doch anstatt der Schimpftirade, die die Amerikanerin in den Untertiteln eingeblendet hatte, erfährt man jetzt, wie angenehm die Arbeit in dem Unternehmen ist. So wird der firmeneigene Swimming Pool samt Fitnessraum vorgestellt, und der tanzende Chef samt blödelnder Belegschaft kommen auch recht sympathisch rüber. Und das hat einen Grund: Schließlich gilt es ja, eine Stelle neu zu besetzen. Deshalb ist am Ende des Filmchens zu lesen: Wir suchen einen neuen Mitarbeiter.  

Hier geht's zum getanzten Stellenangebot

Allerdings kommt bei den Nutzern der Video-Plattform der Clip bei weitem nicht so gut an wie das Original. Überwiegend zeigen die Daumen bei den Bewertungen nach unten. "Peinlich" und "lächerlich" finden viele die anderthalb Minuten. Marinas Video sei originell gewesen, meinen die Kritiker, die Kopie hingegen sei es nicht. Einige empfinden den Clip sogar als Schmähung gegen die 25-Jährige.

In einem Interview gab Marinas Ex-Boss zu, die Anschuldigungen seiner ehemaligen Mitarbeiterin hätten der Firma ziemlich geschadet. Ob das Image mit diesem Video repariert ist, wird sich erst noch zeigen müssen.

hn

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