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Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan werden noch etliche Menschen vermisst. Es gibt wenig Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Foto: Fokuangshan Monastery

67 Leichen nach Erdbeben in Taiwan geborgen

Die Einsatzkräfte bergen nur noch Leichen. Die Hoffnung, in dem eingestürzten Haus in Tainan noch Überlebende zu finden, ist gering.

Tainan (dpa) - Fünf Tage nach dem Erdbeben in Taiwan ist die Zahl der geborgenen Todesopfer auf 67 gestiegen. Noch vermisst wurden 57 Menschen in einem eingestürzten 16-stöckigen Haus in der südtaiwanesischen Stadt Tainan, wie örtliche Medien unter Hinweis auf die Behörden berichteten.

Die Bergungsarbeiten kamen nur langsam voran. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, schwand mit jeder Stunde. Am Donnerstag wurde noch ein Pudel lebend geborgen.

Die Behörden vermuten Pfusch am Bau als Ursache dafür, dass das Wohnhaus bei dem Beben der Stärke 6,4 am Samstag umgestürzt war, während andere in der Nachbarschaft nahezu unbeschädigt stehen geblieben waren. Allein 65 Menschen kamen in dem Haus ums Leben.

Drei frühere Manager der inzwischen aufgelösten Baufirma wurden festgenommen. Auch gab es Vorwürfe gegen den Eigentümer, der vor sieben Jahren in den unteren Stockwerken Wände und Pfeiler herausgenommen haben soll, um größere Räume vermieten zu können.

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