+
Neue Hochrechnungen vermuten mehr als 250.000 tote Fledermäuse durch Windräder.

Neue Hochrechnung veröffentlicht

Über 250.000 Fledermäuse sterben durch Windräder

Berlin - Die Zahl der Fledermäuse, die jedes Jahr in Deutschland an Windrädern umkommen, könnte größer sein als bislang angenommen. Eine neue Studie vermutet mehr als 250.000 getötete Fledermäuse.

Bei Hochrechnungen zur Zahl der getöteten Tiere gebe es systematische Fehler, berichtet ein Team um Christian Voigt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin.

Wegen großer Luftdruckänderungen an den Rotorblättern erleiden Fledermäuse ein sogenanntes Barotrauma, bei dem innere Organe zerreißen. In der milden Form könnten die Tiere noch einige Minuten oder sogar Stunden weiterfliegen. Bisher hätten Forscher vor allem Tiere berücksichtigt, die unmittelbar an Windrädern tot gefunden wurden. Der neuen Studie zufolge könnten in Deutschland pro Jahr mehr als 250 000 Fledermäuse an Windrädern getötet werden, wenn diese ohne Auflagen betrieben werden. Sie ist im „European Journal of Wildlife Research“ veröffentlicht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zerstückelt: Ex-Polizist zu lebenslanger Haft verurteilt
Ein Mann aus Hannover reist nach Sachsen, um sich "schlachten" und verspeisen zu lassen. In einem Kannibalismus-Forum hatte er einen LKA-Beamten gefunden, der ihm seinen …
Zerstückelt: Ex-Polizist zu lebenslanger Haft verurteilt
Verdächtiger nach Tod eines Polizisten wieder auf freiem Fuß
Ein Polizist stürzt mitten im Kölner Karnevalstreiben zwischen zwei Straßenbahnwagen und wird überrollt. Ein Verdächtiger, der in Untersuchungshaft kam, ist nun wieder …
Verdächtiger nach Tod eines Polizisten wieder auf freiem Fuß
Schulbusunfall auf dem Weg zum Schwimmen verunglückt
Auf dem Weg zum Schwimmunterricht verunglückt ein Schulbus mit 40 Kindern. Das Fahrzeug stößt mit mehreren Autos zusammen und kracht gegen eine Hauswand. Ein Kleinkind …
Schulbusunfall auf dem Weg zum Schwimmen verunglückt
17-Jährige will nur ihr Handy aufladen - und ist kurz darauf tot
Tragischer Unfall in Brasilien. Ein 17-jähriges Mädchen wurde am Sonntag leblos von ihren Verwandten aufgefunden. Die Kopfhörer in ihren Ohren waren geschmolzen.
17-Jährige will nur ihr Handy aufladen - und ist kurz darauf tot

Kommentare