1. Startseite
  2. Welt

Zahl der Taifuntoten in China steigt auf mehr als 200

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null

- Peking - Der schwerste Taifun seit einem halben Jahrhundert an der ostchinesischen Küste hat mehr Opfer gefordert, als die Behörden zunächst eingeräumt haben.

Die Zahl der amtlich bestätigten Toten infolge des Wirbelsturms «Saomai» verdoppelte sich am Montag auf mehr als 200, doch schienen die Angaben aus der schwer betroffenen Provinz Zhejiang weiter unvollständig. Mehr als 100 Menschen wurden noch vermisst.

Nachdem am Sonntag nur 114 Tote gemeldet worden waren, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag, dass jetzt auch Fischer mitgerechnet worden seien, die mit ihren Schiffen gekentert seien. Viele Seeleute hätten schon Zuflucht in Häfen gefunden, doch habe der Supertaifun die Vertäuung ihrer Boote losgerissen. Nahe Fuding seien 97 Leichen aus dem Wasser geborgen worden.

Der verheerende Taifun hatte am Donnerstag und Freitag in den Provinzen Zhejiang, Fujian und Jiangxi schwere Zerstörungen angerichtet. Zehntausende Menschen sind obdachlos. 50 000 Häuser wurden zerstört. Vielerorts gab es Erdrutsche und Überschwemmungen. Für die Bergungsarbeiten sind 20 000 Soldaten mobilisiert worden.

Auch interessant

Kommentare