Die Aufräumarbeiten kommen nur langsam voran. Foto: Tatan Syuflana/AP
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Die Aufräumarbeiten kommen nur langsam voran. Foto: Tatan Syuflana/AP
Rettungskräfte durchsuchen mit Spürhunden die Trümmer einer zerstörten Moschee. Foto: Firdia Lisanwati/AP
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Rettungskräfte durchsuchen mit Spürhunden die Trümmer einer zerstörten Moschee. Foto: Firdia Lisanwati/AP
Viele Häuser liegen nach dem Erdbeben in Trümmern. Foto: Tatan Syuflana/AP
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Viele Häuser liegen nach dem Erdbeben in Trümmern. Foto: Tatan Syuflana/AP
Hunderte Touristen warteten nach dem Erdbeben am Sonntag am Strand auf die Evakuierung. Foto: Akbp. Dewa Wijaya/WEST NUSA TENGGARA MARINE POLICE
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Hunderte Touristen warteten nach dem Erdbeben am Sonntag am Strand auf die Evakuierung. Foto: Akbp. Dewa Wijaya/WEST NUSA TENGGARA MARINE POLICE
In einem provisorischen Krankenhaus werden verletzte Bewohner versorgt. Foto: Tatan Syuflana/AP
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In einem provisorischen Krankenhaus werden verletzte Bewohner versorgt. Foto: Tatan Syuflana/AP
Touristen aus Europa und Australien warten am internationalen Flughafen Lombok auf die nächste Möglichkeit für einen Rückflug. Foto: Kasan Kurdi/Sijori Images via ZUMA Wire
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Touristen aus Europa und Australien warten am internationalen Flughafen Lombok auf die nächste Möglichkeit für einen Rückflug. Foto: Kasan Kurdi/Sijori Images via ZUMA Wire

Opferzahl auf 259 gestiegen

Starkes Nachbeben erschüttert Ferieninsel Lombok erneut

Schon wieder wird die indonesische Insel Lombok von einem Erdbeben erschüttert. Ob es erneut Todesopfer oder Verletzte gab, ist noch unklar.

Jakarta (dpa) - Die indonesische Ferieninsel Lombok ist von einem schweren Nachbeben erschüttert worden. Vier Tage nach dem verheerenden Erdbeben mit inzwischen mehr als 259 Toten traf die Insel um 12.25 Uhr Ortszeit (07.25 MESZ) ein neues Beben der Stärke 6,2.

Dabei stürzten erneut Gebäude ein. Ob es auf der Nachbarinsel von Bali wieder Todesopfer oder Verletzte gab, war zunächst nicht bekannt.

Bislang lag die offizielle Zahl der Todesopfer bei 168. Das Militär auf der Insel bezifferte die Zahl der Toten bereits auf mehr als 380. Das Beben am Sonntag hatte die Stärke 6,9. Seither gab es bereits mehr als 350 Nachbeben.

Das neue Beben war das bislang stärkste. Sein Zentrum lag etwa sechs Kilometer nordwestlich von Nord-Lombok in etwa zwölf Kilometern Tiefe im Meer, wie die nationale Agentur für Wetter, Klima und Geophysik mitteilte. Im Unterschied zum Beben am Sonntag wurde dieses Mal keine Tsunami-Warnung ausgelöst.

Wegen der zahlreichen Nachbeben halten sich viele Menschen auf Lombok seit Sonntag vorzugsweise im Freien auf. Mehr als 150.000 Inselbewohner können derzeit noch nicht in ihrer Unterkünfte zurück. Etwa 1500 Menschen sind so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Die meisten Touristen haben die Insel inzwischen verlassen.

Von den Überlebenden beschweren sich viele, dass sie immer noch auf Hilfe warten müssen. Ein Bewohner des Dorfes Kayangan im Norden der Insel, Ahmad Zulkaraydi, sagte: "Von unseren Häusern sind 90 Prozent eingestürzt. Wir haben überhaupt noch nichts zu essen bekommen, weil die Straßen und die Brücken kaputt sind. Wir haben nur das Gemüse von der nächstgelegenen Farm."

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder bebt dort die Erde, oder es brechen Vulkane aus. Lombok galt lange Zeit als Geheimtipp für Leute, denen Bali zu touristisch geworden war. Inzwischen sind aber auch dort viele Urlauber unterwegs.

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