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Der erste Schnee - wie hier im Sauerland - sorgte für zahlreiche Unfälle.

Glatteis und Hagel auch in den kommenden Tagen

Berlin - Der Wintereinbruch in Teilen Deutschlands hat zu zahlreichen Unfällen auf glatten Straßen geführt. In der Nacht auf Dienstag kam es in Nordhessen zu mehr als einem Dutzend Unfällen.

Überfrierende Nässe und Schneefälle haben in Teilen Deutschlands zu zahlreichen Verkehrsunfällen mit Verletzten geführt. Betroffen waren nach Polizeiangaben Hessen, Bayern, Sachsen und Niedersachsen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet auch in den kommenden Tagen mit weiteren Niederschlägen, die teils als Schnee, in tiefen Lagen meist als Regen fallen.

In der Nacht zum Dienstag kam es in Nordhessen zu mehr als einem Dutzend Unfällen, wie die Polizei mitteilte. Eine 35-Jährige wurde schwer verletzt, als sie in der Nähe von Calden auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern geriet und gegen einen Baum prallte.

Der Winter kommt nach Deutschland

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Im Emsland sorgten Hagelschauer für eine Unfallserie auf der Autobahn 31. Innerhalb von 24 Stunden wurden zwischen Twist und Dörpen 14 Unfälle mit zwei Leichtverletzten gezählt.

Schneefälle führten auch auf Bayerns Straßen zu mehreren Unfällen. Meist blieb es bei Blechschäden. Der Fahrer eines Sattelzugs wurde in der Nacht verletzt, als er auf der Autobahn 9 nahe des oberfränkischen Marktschorgast die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und eine Böschung hinunterstürzte. Der 34 Jahre alte Mann war mit seinem Fahrzeug offenbar zu schnell auf der schneeglatten Fahrbahn unterwegs. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Schaden von etwa 210.000 Euro.

Unfälle wegen unangepasster Geschwindigkeit

In Sachsen waren bei Unfällen am Montag fünf Menschen schwer verletzt worden. Auf der Autobahn 27 bei Bremerhaven sorgte Schneeglätte ebenfalls für schwierige Straßenverhältnisse. Dort ereigneten sich am Montagnachmittag zwischen den Anschlussstellen Überseehafen und Debstedt gleich drei Verkehrsunfälle auf schneeglatter Fahrbahn, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Kraftfahrer seien mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Die Autos waren ins Schleudern geraten und gegen die Schutzplanken geprallt. Vier Menschen wurden leicht verletzt.

Der DWD erwartet, dass sich das teils frühwinterliche Wetter in den kommenden Tagen fortsetzt. Seit Wochenbeginn hat den Meteorologen zufolge zumindest in mittleren bis höheren Mittelgebirgslagen der Winter vorsichtig angeklopft, sodass dort teils eine kleine Schneedecke zu verzeichnen ist.

dapd

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