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Als die Eltern bei der langwierigen Prozedur misstrauisch wurden, habe der Zahnarzt sie "schroff hinausgeschickt", so das Paar.

Mit anderem Mädchen verwechselt

Zahnarzt zieht falscher Patientin (5) drei Zähne

West Palm Beach - Die Eltern eines fünfjährigen Mädchens verlangen Schmerzensgeld von einem US-Zahnarzt, der sie einer langen Behandlung unterzog - obwohl sie perfekte Zähne hatte.

Klage gegen einen Zahnarzt. Die Eltern eines fünfjährigen Mädchens verlangen Schmerzengeld von Dr. Thomas P. Floyd. Der hatte ihrer Tochter drei Zähne gezogen und an acht weiteren gebohrt, obwohl sie perfekte Zähne hatte. Der Dentist hatte seine kleine Patientin verwechselt.

Benjamin und Madeline Rodriguez hatten ihre Tochter zu einer Routine-Untersuchung in die Praxis von Dr. Floyd gebracht. Laut Klage vor dem Obersten Gerichtshof von Palm Beach hatte der Zahnarzt ein weiteres Kind, das Rodriguez hiess, in Behandlung. Bei der sollte der Grosseingriff am selben Tag vorgenommen werden.

Stattdessen zog und bohrte Dr. Floyd “ohne medizinische Notwendigkeit oder Anzeichen von Karies” bei der falschen Patientin drauf los. Als die Eltern sich im Wartezimmer wunderten, dass ihre Tochter nicht fertig wurde und nachfragten, wurden “wir schroff von Floyd rausgeschickt.” Anstatt sich wenigstens zu entschuldigen, schickte Dr. Floyd den Eltern auch noch die Rechnung für die ganzen unnötigen Prozeduren. Die Rodriguezes zeigten ihn bei der Polizei wegen Kindesmisshandlung an und zogen dazu vors Zivilgericht. Das Gesundheitsamt von Florida hat dem 62-Jährigen inzwischen auf Lebzeiten die Ärzte-Lizenz entzogen.

ds

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