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Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich bei aufwändigen Zahnbehandlungen wie Implantaten, Brücken und Prothesen.

Zahnzusatzversicherung – Kostenübernahme bei Zahnersatz

Gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln bis ins hohe Alter – das wünschen sich viele. Doch der Zahnersatz wird immer teure. Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen nur noch einen geringen Anteil der Kosten. Wann sich eine Zahnzusatzversicherung lohnt, erfahren Sie hier.

Anfang 2012 wurde die neue private Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) eingeführt. Zahnärzte haben damit einen größeren Spielraum bei der Abrechnung ihrer Leistungen und dürfen höhere Honorare verlangen. Patienten müssen seither mit höheren Kosten für aufwändige Zahnbehandlungen wie Brücken, Prothesen und Implantate rechnen.

Für Privatversicherte nehmen die Zahnarztkosten insgesamt zu. Gesetzlich Krankenversicherte ohne Zahnzusatzversicherung müssen tiefer in die Tasche greifen, denn die Krankenversicherungen geben die höheren Kosten an sie weiter.

Zahnzusatzversicherung für gesetzlich Krankenversicherte

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur noch die Kosten für die sogenannte Regelversorgung. Damit ist die wirtschaftlich günstigste Standard-Behandlung gemeint. So werden zum Beispiel billige Metall-, aber keine hochwertigen Vollkeramikkronen bezuschusst. Wenn Sie das teurere Material bevorzugen, müssen Sie es aus eigener Tasche zahlen – oder Sie schließen vorher eine Zahnzusatzversicherung ab. Diese übernimmt einen Großteil solcher Kosten.

Die Stiftung Warentest hat knapp 150 Tarife für eine private Zahnzusatzversicherung verglichen. 33 davon schnitten mit sehr guten Leistungen ab. Was Sie davon haben, zeigt ein Beispiel: Sie benötigen ein teures Implantat für 3.000 Euro. Ein Versicherer mit gutem Tarif zahlt Ihnen bis zu 2.300 Euro. Gesetzliche Kassen übernehmen nicht einmal 400 Euro der Kosten.

Zahnzusatzversicherung – darauf sollten Sie achten

Bevor Sie eine Zahnzusatzversicherung abschließen, erkundigen Sie sich genau nach den Vertragsbedingungen und überlegen Sie, welche Behandlungen auf Sie zukommen könnten.

  • Wenn Sie Wert auf Inlays und Implantate legen, achten Sie darauf, ob die Anzahl von Implantaten beschränkt ist. Manche Versicherer legen hier eine Obergrenze oder einen Höchstbetrag fest.
  • Ein gutes Angebot wie zum Beispiel die Zahnzusatzversicherung von Ergo Direkt übernimmt nicht nur bis zu 80 Prozent der Kosten für teure Zahnersatzbehandlungen wie Kronen, Brücken und Implantate. Sie belohnt zum Beispiel auch alle Vorkehrungen, die der Zahnerhaltung dienen. Dazu zählen professionelle Zahnreinigungen, Wurzel- und Zahnfleischbehandlungen.
  • Schließen Sie die Versicherung nicht erst kurz vor der Behandlung ab. Oft gilt zu Beginn der Vertragslaufzeit eine Wartezeit von acht Monaten.
  • Für Zahnschäden, die bereits vor Vertragsabschluss vorhanden waren, kommen die Versicherungen nicht auf.
  • Beantworten Sie die Fragen zu Zahnerkrankungen im Antrag wahrheitsgemäß. Findet die Versicherung heraus, dass Ihre Angaben falsch waren, kann sie die Leistung verweigern. Der Versicherer nimmt sich das Recht heraus, Ihre Angaben bei Ihrem Zahnarzt zu überprüfen.

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