Nach drei Wochen

Gestohlene Leichen sind zurück in Deutschland

Meißen - Letzte Reise beendet: Drei Wochen nach dem Diebstahl eines Transporters mit zwölf Toten in Hoppegarten bei Berlin sind die meisten Leichen zurück in Deutschland.

Am Dienstagmorgen um 02.00 Uhr erreichten zehn Zinksärge das Krematorium der sächsischen Stadt Meißen, wie der Geschäftsführer der Einrichtung, Jörg Schaldach, der Nachrichtenagentur dapd sagte.

Nach einer Begutachtung durch einen Gerichtsmediziner und einer Amtsärztin seien die Verstorbenen noch in der Nacht eingeäschert worden. Zwei weitere Leichen sollten zunächst nach Berlin beziehungsweise Brandenburg gebracht werden, wie er sagte.

Der Transporter mit den Leichen war am 15. Oktober in einem Gewerbegebiet unweit der östlichen Berliner Stadtgrenze gestohlen worden. Die Leichen sollten ursprünglich zur Einäscherung ins sächsische Meißen gebracht werden. Die Diebe hatten wahrscheinlich aus Versehen das Fahrzeug des Bestattungsfahrdienstes erwischt. Die Särge wurden eine Woche später in einem Wald bei Konin entdeckt und ins Gerichtsmedizinische Institut nach Poznan gebracht.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Türkische Airline: Wohl kein technischer Fehler als Unfallursache
Istanbul - Zwar gibt es noch keine genauen Informationen zur Unglücksursache. Ein technischer Fehler soll aber nicht für den Jumbo-Absturz in Kirgistan verantwortlich …
Türkische Airline: Wohl kein technischer Fehler als Unfallursache
Prozess wegen Brandstiftung in einer Flüchtlingsunterkunft hat begonnen
Düsseldorf - Weil sie sauer waren, dass es im Ramadan auch mittags Essen gibt, sollen zwei nordafrikanische Flüchtlinge ihre Unterkunft angezündet haben. Jetzt stehen …
Prozess wegen Brandstiftung in einer Flüchtlingsunterkunft hat begonnen
Vier Jahre Gefängnis für tödliche Messerattacke auf den Bruder
Hechingen - Notwehr, oder nicht? Darum geht es in einem Prozess gegen einen 53-Jährigen, der seinen Bruder erstochen haben soll. In der ersten Instanz gab es einen …
Vier Jahre Gefängnis für tödliche Messerattacke auf den Bruder
Polizei: Tödliche Geisterfahrt war wohl keine Absicht
Lorch - Eine Frau biegt falsch auf eine Bundesstraße ein, rammt mit ihrem Auto einen anderen Wagen und reißt dessen Fahrer mit in den Tod.
Polizei: Tödliche Geisterfahrt war wohl keine Absicht

Kommentare