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Zehn Tote bei Kämpfen in Ostafghanistan

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- Islamabad/Kabul - Vor der Vereidigung des designierten afghanischen Präsidenten Hamid Karsai ist es in der ostafghanischen Provinz Chost zu schweren Kämpfen mit mindestens zehn Toten gekommen. General Chajal Bas sagte der in Pakistan ansässigen afghanischen Nachrichtenagentur AIP am Dienstag, mindestens 120 Taliban-Kämpfer hätten in der Nacht Regierungstruppen angegriffen.

Sechs Rebellen und vier Soldaten seien getötet worden. Taliban-Sprecher Abdul Latif Hakimi sagte dagegen, die Rebellen hätten 15 Soldaten erschossen. Ein Taliban-Kämpfer sei ums Leben gekommen.

Unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen wird Karsai am Dienstag in Kabul als erster frei gewählter Präsident des Landes vereidigt. Der bisherige Chef der afghanischen Übergangsregierung hatte die Wahl vor zwei Monaten klar gewonnen. An der feierlichen Zeremonie will auch US-Vizepräsident Richard Cheney teilnehmen. Die Bundesregierung wird vom Staatsminister im Auswärtigen Amt, Hans-Martin Bury, vertreten. Ein Sprecher der US-Streitkräfte sagte, man sei auf jedes mögliche Szenario bei der Vereidigungszeremonie vorbereitet. Schnelle Eingreiftruppen würden sich am Boden und in der Luft bereithalten.

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