Zugunglück an Bahnübergang in Penzberg: Eine tote Person, 30 verletzte Bahninsassen

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Tragisches Wochenende

In den Alpen: Zehn Tote bei Lawinenunglücken

Bern - Zahlreiche Lawinenabgänge darf es an diesem Wochenende. Mindestens neun Menschen sind in den Alpen ums Leben gekommen. Allein in der Schweiz waren es fünf.

Bei Lawinenunglücken in den schweizerischen, österreichischen und französischen Alpen sind am Wochenende mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Schweiz wurden fünf Menschen tot geborgen, zwei Frauen erlagen später ihren Verletzungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In Österreich starb ein Mann unter Schneemassen, eine Frau später in der Klinik. In Frankreich begrub eine Lawine einen Skilehrer unter sich.

Im Schweizer Kanton Graubünden riss eine Lawine in 2200 Metern Höhe am Samstag drei Männer in den Tod. Vier weitere Menschen wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo zwei Frauen starben. Zwei Menschen kamen zudem bei Lawinenabgängen im Berner Oberland ums Leben.

Im österreichischen Bundesland Vorarlberg wurden am Samstag ein Mann und eine Frau von einer Lawine erfasst, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden, die Frau starb nach zunächst erfolgreicher Reanimation später in der Klinik. Im Bezirk Kufstein riss eine Lawine demnach einen 47-jährigen Skifahrer etwa 140 Meter mit sich, doch kam er dank eines Lawinenairbags mit leichten Prellungen davon.

Im französischen Departement Savoyen wurde auf 2300 Metern Höhe die Leiche eines französischen Skilehrers entdeckt, der von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet worden war. Seit Samstagabend wird in der Gegend zudem ein 35-jähriger Brite vermisst, von einem 24-jährigen Skibergsteiger fehlt seit Donnerstag jede Spur.

Die Behörden hatten in den vergangenen Tagen eindringlich vor hoher Lawinengefahr in den Alpen gewarnt und Wintersportler zu besonderer Vorsicht abseits der Pisten ermahnt. In der Schweiz fielen zuletzt bis zu 1,20 Meter Neuschnee. Mehrere Skistationen in den französischen Pyrenäen wurden geschlossen.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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