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In den Karnevalhochburgen wurde am Samstag schon kräftig gefeiert.

Karneval in vollen Zügen

Zehntausende Narren feiern in Mainz

Mainz - Kurz vor Rosenmontag sind in Mainz und Wasungen die Narren los. Zehntausende kostümierte Zuschauer und Teilnehmer sind bei Umzügen auf den Beinen.

Zehntausende Zuschauer haben kurz vor Rosenmontag bunte Umzüge in Mainz und im thüringischen Wasungen verfolgt. Die Mainzer Innenstadt gehörte am Samstag ganz den kleinen Narren. Beim Jugendmaskenzug liefen und fuhren rund 3500 Kinder und Jugendliche in bunten Kostümen durch die Straßen. Die Narren hatten Glück mit dem Wetter: Es war zwar kalt, blieb aber trocken. „Geschneit hat es nur Konfetti“, sagte Zugleiter Jürgen Schmidt. Der rund eineinhalb Kilometer lange Tross wird vom Mainzer Carneval-Verein MCV organisiert und ist nach Angaben der Stadt der größte Jugendmaskenzug in Europa.

Rund 5000 Menschen verfolgten laut Veranstalter den Umzug in der Karnevalshochburg Wasungen. Mit dem zweistündigen Festumzug wurde die heiße Phase der fünften Jahreszeit in Thüringen eingeleitet. Angeführt wurde der Zug mit rund 1800 Aktiven und 90 Schaubildern vom frisch gekürten Wasunger Karnevals-Prinzen Martino I. Als Motto hatten die Südthüringer Frohnaturen „Boas semme widder uffgerät“ gekürt, was auf Hochdeutsch nicht anderes bedeutet als „Was sind wir wieder aufgeregt“.

Auf den Festwagen nahmen die Wasunger Karnevalisten in der 478. Saison vor allem die Eurokrise („Unser Joker im Europoker“) und die Verzögerungen beim Bau einer Ortsumgehung für Wasungen aufs Korn. Zuvor hatten die Wasunger Narren bereits im Rathaus symbolisch das Zepter übernommen. Wasungen gehört zu den ältesten Faschingsorten Deutschlands.

dpa

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