Die Zeitumstellung klappte reibungslos

- Braunschweig/Berlin - Die Umstellung von der Sommerzeit auf die mitteleuropäische Normalzeit hat am Sonntag reibungslos funktioniert. "Alles ist wie immer problemlos verlaufen", sagte ein Sprecher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig.

Damit gilt in der gesamten Europäischen Union wieder die normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Morgens ist es früher hell, dafür wird es abends eher dunkel.

Die Bundesanstalt sorgt dafür, dass sich die Uhren bei Bahn, Polizei und Feuerwehr auf die Millionstel Sekunde genau anpassen. Die PTB programmiert die impulsgebende Atomuhr in Mainflingen bei Frankfurt/Main. Von dort strahlt der Sender DCF 77 Zeitsignale aus. Sie gehen an alle öffentlichen und privaten Funkuhren, an die Steuertechnik von Kraft- und Umspannwerken, Anlagen der Flugsicherung und rund 50 000 Verkehrsampeln.

Auch bei der Bahn AG gab es nach Angaben eines Sprechers in Berlin "keine Komplikationen". Etwa 50 Nachtzüge blieben eine Stunde in Bahnhöfen stehen, um nach der Umstellung von 3.00 auf 2.00 Uhr den Fahrplan erfüllen zu können. Die rund 120 000 Uhren der Bahn auf Bahnhöfen, in Diensträumen und an Automaten werden automatisch umgestellt.

Die halbjährliche Umstellung der Uhren wurde mit der Ölkrise 1973 zunächst in Frankreich eingeführt, um Energie zu sparen. Dadurch sollte eine Stunde Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. 1980 stellten auch die beiden deutschen Staaten ihre Uhren um. Der damals erhoffte Energiespareffekt sei allerdings "nicht nachzuweisen", sagte der PTB-Sprecher.

Eine "Winterzeit", wie die jetzt beginnende Zeitrechnung landläufig genannt wird, gibt es streng genommen nicht. Es handelt sich um die normale mitteleuropäische Zeit (MEZ).

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