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Eine Schwangere in Singapur ist beunruhigt über die neuen Zika-Fälle in ihrem Land. 

Kampf gegen den Zika-Mücken

Zika-Virus: Singapur ruft Schwangere zum Test auf

Singapur - Nachdem in Singapur vermehrt Zika-Fälle aufgetreten sind, haben die Behörden einen Aufruf gestartet: Alle schwangeren Frauen mit den typischen Symptomen sollen sich testen lassen. Die Zahl der Zika-Infizierten steigt in dem südostasiatischen Stadtstaat stetig an.  

Angesichts der stetig steigenden Zahl von Zika-Fällen in Singapur haben die Behörden des südostasiatischen Stadtstaats alle schwangeren Frauen mit den typischen Symptomen aufgerufen, sich testen zu lassen. Alle Schwangeren mit Fieber, Ausschlag und Gliederschmerzen sollten einen Arzt aufsuchen, ebenso wie alle Schwangeren, deren Partner mit dem Virus infiziert seien, teilten die Behörden am Mittwoch mit. 

Bereits 82 Menschen mit dem Zika-Virus infiziert

Singapur hatte am Wochenende den ersten Fall gemeldet, bei dem sich eine Frau vor Ort mit dem Zika-Virus und damit vermutlich durch eine infizierte Mücke angesteckt hatte. Bis Mittwoch meldeten die Behörden bereits 82 Infizierte. Das Zika-Virus wird vorwiegend von Mücken übertragen und verläuft bei Erwachsenen zumeist harmlos. Bei Schwangeren kann es aber dazu führen, dass Babys mit Mikrozephalie geboren werden. Die Kinder haben dabei einen ungewöhnlich kleinen Kopf, was zu schweren Entwicklungsschäden führen kann. 

Insektengift gegen das Virus

Die USA, Großbritannien, Australien und Taiwan raten deshalb allen Schwangeren von Reisen in den Stadtstaat ab, die nicht dringend notwendig sind. Die Behörden unternehmen ihrerseits alles, um eine weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden. Unter anderem versprühen sie jeden Tag für umgerechnet 660.000 Euro Insektengift in den betroffenen Gebieten. Gleichzeitig statten sie alle Bauarbeiter dort mit Mückenschutzmitteln und abnehmbaren langen Ärmeln aus, nachdem sich herausgestellt hatte, dass viele der Infizierten auf einer Baustelle gearbeitet hatten.

AFP

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