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Eine Tiershow kann auch Training sein, sagt der VDZ.

"Untersuchung zweifelhaft"

Zoos weisen Tierschützer-Kritik zurück

Köln - Der Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) wehrt sich gegen Kritik, wonach deutsche Tierparks beim Thema Tierschutz im europäischen Vergleich besonders schlecht dastehen.

So greife der Vorwurf, dass Zoos mit zweifelhaften Tiershows gegen den Tierschutz verstoßen, zu kurz, teilte der Kölner Zoochef Theo Pagel als Präsident des VDZ am Donnerstag mit. Der Verband vertritt 50 deutsche Zoos.

„Beispielsweise sind Veranstaltungen mit Kalifornischen Seelöwen, die Bälle jonglieren, alles andere als Zirkus“, erläuterte Pagel. Die Tiere würden auf diese Weise aktiviert, ihre Barthaare einzusetzen, „die sie im Freiland mit denselben Bewegungen zum Beutefinden nutzen“.

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Am Mittwoch hatten Tierschützer in Brüssel eine Studie vorgestellt, für die in Deutschland 25 Tierparks in Augenschein genommen worden waren. Untersucht wurde laut den Organisationen, ob die Tierparks die europäischen Vorgaben zur Haltung von Wildtieren in Zoos einhalten.

Pagel kritisierte, Objektivität und Wissenschaftlichkeit der Untersuchung seien zweifelhaft. „Der Report arbeitet mit pauschalen Vermutungen und Behauptungen und versucht, die Zoologischen Gärten insgesamt in Misskredit zu bringen.“ Auch die Gefahr von Krankheitsübertragungen beim Kontakt von Wildtieren mit Zoobesuchern werde „äußerst übertrieben“ dargestellt. Pagel betonte: „Dort, wo Missstände auftreten, prangern wir diese auch an und setzen uns konsequent für Verbesserungen ein.“

dpa

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