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DPD-Fail des Jahres? Tausende Reaktionen schon in den ersten drei Stunden

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Von: Armin T. Linder

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Ist das der DPD-Fail des Jahres? Auf den ersten Blick unterlief einem Boten ein ziemlicher Lapsus - doch so einfach ist alles dann doch nicht.

München - Pannen von Paketdiensten sorgen im Internet immer wieder für Aufsehen. Aber die Zahl der Reaktionen auf einen DPD-Fail bei Reddit ist höchst bemerkenswert. Am Samstagmorgen (13.8.) postete der Nutzer CherryWorm dort einen Screenshot. Und schon in den ersten drei Stunden hatten sich darauf mehr als 2.000 Reaktionen per Up-/Downvotes sowie rund 100 Kommentare gesammelt.

Screenshot  DPD Fail
Der Screenshot bekommt bei Reddit große Aufmerksamkeit. © Reddit

DPD-Screenshot zeigt: „Abstellort: Bitte auf keinen Fall abstellen!“

Auf dem Screenshot ist neben Datum und Uhrzeit zu lesen, dass der DPD-Zusteller das Paket „wie gewünscht am vereinbarten Ort abgestellt“. Drunter steht: „Abstellort: Bitte auf keinen Fall abstellen!“ Na das ging mal mächtig in die Hose.

Doch liegt die Schuld wirklich bei DHL? Ein Nutzer nimmt den Boten in Schutz und bekommt hunderte Likes für diesen Kommentar: „Du hast also eine Abstellgenehmigung erteilt, und wunderst dich, dass dein Paket abgestellt wird? Zusteller sieht Abstellgenehmigung in seiner App, Zusteller stellt ab. Was wäre deine Erwartung? Dass er es wieder mitnimmt, obwohl im System hinterlegt ist, dass er es ablegen soll?“

DPD-Fail: Lag der Fehler beim Kunden oder beim Zusteller?

Ein anderer sieht es differenzierter: „Der Zusteller sollte ja idealerweise zumindest mal nachsehen, wo er das Ding abstellen soll. Vor der Tür? Hinten im Garten? Durch die Katzenklappe durchschieben? Klar ist es nicht schlau, überhaupt einen Abstellort ‚anzugeben‘, wenn es keinen gibt, aber es gehören immer zwei dazu.“

Für den Wunsch, dass die Sendung auf keinen Fall abgelegt wird, gibt es übrigens einen guten Grund. Denn auf die Frage, wo das Paket nun war, antwortet der Nutzer: „Werde ich in zwei Wochen herausfinden, wenn mein Mitbewohner aus dem Urlaub zurück kommt.“ Er erklärt auch, warum sich das Paket überhaupt auf den Weg zu ihm machte, obwohl niemand da ist und was DPD damit am besten hätte machen sollen. „Nach den 7 Tagen (oder von mir aus auch direkt) zurückschicken. Ich hatte schon versucht das Versenden des Pakets zu verhindern, aber da hatte der Sender nicht kooperieren wollen.“

Am Ende lässt es sich in jedem Fall als „sehr blöd gelaufen“ abhaken - und vielleicht als DPD-Fail des Jahres. Selbst wenn dem Boten dafür höchstens teilweise die Schuld zu geben ist. Ein anderes DPD-Paket ist vor einigen Monaten bei Nachbarn gelandet - und die sorgten für einen Riesen-Eklat. (lin)

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