“Das ist äußerst abscheulich“

Fiese Botschaft auf Starbucks-Becher: Elfjährige schockiert

Edinburgh - Ein Kunde bestellt bei Starbucks einen Kaffee und nennt seinen Namen. Dieser wird auf den Becher geschrieben, um die richtige Bestellung dem passenden Kunden zuzuordnen. Doch in einer schottischen Filiale ist etwas schief gelaufen. 

Teighan S. ist elf Jahre alt und war zum ersten Mal ohne elterliche Begleitung in einer Starbucks-Filiale. Zusammen mit einer Freundin bestellte sich das Mädchen einen Kaffee, einen Karamel-Frappuccino in small. Als beide Teenager Platz nahmen, entdeckte die Freundin von Teighan etwas Ungewöhnliches. Statt dem Vornamen stand auf dem Becher von Teighan offenbar das Wort „fat“ oder „fato“ wie auf Metro.co.uk zu sehen ist

“Ich war schockiert, als ich sah, was auf dem Becher stand“

Die Elfjährige war laut des Berichts ziemlich gekränkt als sie ihren Becher sah. Sie fühlte sich „beschämt“ und „verärgert“. Teighan ist allerdings alles andere als „fat“. Sie trägt Kleidergröße 36 und wiegt etwa 57 Kilogramm bei einer Größe von 1,65 Metern. Das ergibt einen BMI (Body-Mass-Index) von 20,8 und bedeutet Normalgewicht.  Die Schülerin ist eine passionierte Reiterin und klettert gerne.

Dionne, die Mutter von Teighan, war sehr aufgebracht: „Ich war ziemlich wütend, als ich gehört habe, was passiert ist. Und das ausgerechnet bei ihrem ersten Ausflug alleine“, wird sie zitiert. Die Betroffene rief ihre Mutter unmittelbar nach dem Vorfall an. „Als ich ihr sagte, dass sie den Becher mitbringen soll, antwortete sie nur, dass es egal sei, weil sie fett ist. Sie fühlte sich dadurch schlecht und ihr Selbstbewusstsein war angeknackst“, so die Dionne. 

Pro7-Video: Dafür kassiert Starbucks einen Shitstorm

Starbucks ordnete eine sofortige Ermittlung an

Ein Sprecher des Franchises entschuldigte sich und sagte: „Die Ermittlungen ergaben, dass die Belegschaft das nicht mit Absicht geschrieben hätte.“ Dem Mirror Online gab der Sprecher auch eine Erklärung ab, wie das passieren konnte. „Das Wort war ursprünglich durchgestrichen und der Kreis (also das „o“) ist ein Indiz dafür, dass er den Namen nicht richtig verstanden hatte.“ 

Mutter und Tochter waren große Fans von Starbucks, werden aber dort in nächster Zeit keinen Kaffee mehr kaufen. „Die Belegschaft benötigt eine extra Schulung. Und sollte das eine persönliche Attacke gewesen sein, sollte diese Person gemaßregelt werden. Das ist äußerst abscheulich“, so Dionne.

AnK/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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