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In diesen Boxen geht es beim Zürcher Sex-Drive-In zur Sache.

Zürcher Stadtsprecher zufrieden

"Vielversprechender" Start bei Sex-Drive-In

Zürich - Etwa 30 Prostituierte sind in Zürich am ersten Abend zu dem neu eröffneten Sex-Drive-In aufgebrochen. Der Sprecher der Stadt glaubt an einen "vielversprechenden Anfang".

Auch einige Kunden hätten sich zu dem neuen Etablissement begeben, sagte der Sprecher der Sozialdienste der Schweizer Stadt, Thomas Meier, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Meier sprach von einem "vielversprechenden Anfang". Die Stadt hatte das Etablissement offiziell am Montagabend um 19.00 Uhr eröffnet.

"Wir hatten für die erste Nacht eher geringe Erwartungen", sagte Meier. Anfangs ließ sich dann auch nur eine Handvoll Prostituierte blicken, die wegen der anwesenden Journalisten sichtlich verunsichert schienen. Die Medienvertreter wurden jedoch nach einer Stunde vom Platz gebeten.

Der Sex-Drive-In befindet sich in einem früheren Industriegebiet im Westen von Zürich. Kunden können mit ihrem Wagen durch eine Parkuhr fahren, sich eine Prostituierte aussuchen, in eine von insgesamt neun Holzgaragen fahren und dort Sex haben. Die sogenannten Sex-Boxen sind mit Alarmknöpfen für die Frauen ausgestattet und bieten gerade genug Platz für das Auto. Auf dem Areal können bis zu 50 Prostituierte arbeiten. Ihnen stehen Duschen und Toiletten zur Verfügung, überdies stehen Sozialarbeiter und Ärzte bereit.

Die Stadt will mit dem Platz die organisierte Kriminalität eindämmen. Mit der Eröffnung wurde der bisherige Straßenstrich von der Straße Sihlquai verbannt. Allerdings gibt es in Zürich zwei weitere Orte, wo Prostitution erlaubt ist. Insgesamt waren in der Stadt nach Angaben der Polizei im vergangenen Jahr etwa 1200 Frauen als Prostituierte registriert. Die tatsächliche Zahl sei aber unklar, weil viele schwarz arbeiteten und nur Neuankömmlinge registriert würden, sagte Polizeisprecher Mario Cortesi AFP.

Mitten in Zürich: In diesen Carports gibt es Sex

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afp

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