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Luftblasen sind im Eis einer zugefrorenen Wasserfläche zu sehen. Die Feuerwehren warnen eindringlich davor, zugefrorene Seen und Gewässer zu betreten. Foto: Julian Stratenschulte

Feuerwehr warnt

Zugefrorene Seen nicht betreten

Die Minustemperaturen der vergangenen Tage haben viele Seen und Gewässer zufrieren lassen. Doch viele Eisdecken sind noch nicht tragfähig. Es droht Einbruch. Die Feuerwehren warnen eindringlich.

Berlin (dpa) - Die Feuerwehren warnen vor dem Betreten zugefrorener Seen und Gewässer. "Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen zu dünn, es droht Einbruch", erläuterte Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hermann Schreck.

Der Frost der vergangenen Tage garantiere nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig sei. Besonders Kinder ließen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. "Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen", mahnte Schreck. Für die Freigabe seien die örtlichen Behörden zuständig.

Insbesondere Kindern sollten die Gefahren erklärt werden, hieß es. Zudem sollten einsame Ausflüge auf das Eis vermieden werden, weil sonst im Notfall keine Hilfe zur Stelle sei. Generell gelte: Wenn es bereits knistert und knackt oder die Eisschicht Risse aufweist, darf die Fläche auf gar keinen Fall mehr betreten werden.

Am Donnerstag hatte im niedersächsischen Buchholz ein zufällig vorbeikommender Spaziergänger einem im Eis eingebrochenen Sechsjährigen das Leben gerettet. Der Junge war auf den vereisten Teich gegangen, um einen dorthin geflogenen Fußball zu holen.

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