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Die Menschen in Haiti leiden ein Jahr nach der Erdbeben-Katastrophe immer noch.

Zugesagte Hilfsgelder für Haiti nicht ausgezahlt

Berlin - Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti sind nur etwa zwei Drittel der zugesagten internationalen Hilfsgelder tatsächlich gezahlt worden. Es fehlen 730 Millionen Dollar.

Darauf wies das “Bündnis Entwicklung Hilft“ am Sonntag in Berlin hin. Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke: “Das ist skandalös.“ Die Welt dürfe Haiti nicht im Stich lassen. Das Erdbeben vom 12. Januar 2010 hatte etwa 250.000 Menschen das Leben gekostet. Bei der Geberkonferenz Ende März 2010 in New York hatten die Regierungen insgesamt 9,8 Milliarden Dollar zugesagt, davon 2,01 Milliarden für das Jahr 2010.

Cholera: Angst in Haiti

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“Für eine nachhaltige Entwicklung Haitis ist dieses Geld unverzichtbar“, erklärte Mucke. Es gehe nicht nur um eine rasche Lieferung von Hilfsgütern unmittelbar nach einer Katastrophe, sondern um langfristige Entwicklungschancen. Mucke zog eine gemischte Bilanz ein Jahr nach dem Beben: “Wir haben Hunderttausenden Menschen helfen können, aber klar ist auch: Es wird Jahre dauern, Haiti neu aufzubauen.“

dapd

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