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Bad Aibling plant, für die Opfer des Zugunglücks eine Gedenkstätte zu errichten.

Standort ist schon bekannt.

Bad Aibling plant Gedenkstätte für die Opfer des Unglücks

Bad Aibling - Nach dem schweren Zugunglück von Februar plant Bad Aibling eine Gedenkstätte. Der ungefähre Standort ist schon bekannt, sie soll aber noch in diesem Jahr erbaut werden.

Sie solle wahrscheinlich am sogenannten Theresienmonument in Sichtweite der Unglücksstelle errichtet werden, sagte der erste Bürgermeister Felix Schwaller (CSU) am Dienstag. Die Frage sei bereits mit Vertretern der beiden christlichen Kirchen besprochen. Wie die Gedenkstätte aussehen soll, sei aber noch offen. Sie werde wahrscheinlich im Herbst nach den großen Ferien errichtet und solle auch Raum bieten, um an den Jahrestagen Gedenkfeiern zu halten.

Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Regionalzüge auf der Strecke von Holzkirchen nach Rosenheim waren am 9. Februar elf Menschen ums Leben gekommen und 85 Passagiere teils lebensgefährlich verletzt worden. Das Bahnunglück gilt als eines der schwersten in der Geschichte der Bundesrepublik.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass das Unglück wohl auf zwei tragische Fehlleistungen des Fahrdienstleisters zurückzuführen ist. Der Mann habe laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nicht nur die eingleisige Strecke für zwei Meridian-Züge gleichzeitig freigegeben, sondern als er seinen Fehler bemerkte auch noch den Warn-Funkspruch an die falschen Empfänger geschickt.

Aufgrund der Ermittlungen, die Innenminister Joachim Herrmann jetzt publik machte, haben Polizei und Staatsanwaltschaft an die Deutsche Bahn AG eine "Warnmeldung" geschickt. Der Konzern wurde vergangenen Dienstag (22. März) über eine potenzielle Fehlerquelle "bei der Abwicklung des Funkverkehrs" informiert.

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