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Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn

Zuhälterei im Luxushotel: DSK will aussagen

Lille - Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wird in Medienberichten mit einem Callgirl-Skandal in einem Luxushotel in der Stadt Lille in Verbindung gebracht. Jetzt will DSK selbst aussagen.

Nach Berichten, “DSK“ tauche als möglicher Kunde von Prostituierten in einem Zuhälter-Ring auf, will der sozialistische Politiker nun auf eigenen Wunsch in dieser Woche aussagen. Die Polizei vermutet, in mehreren Luxus-Hotels in Lille seien über Jahre Callgirls an Gäste vermittelt worden sein. Inzwischen werden Hotelmanager, der Sprecher, Anwälte und auch Polizisten der Zuhälterei verdächtigt. Drei Hotels, darunter das luxuriöse “Carlton“, wurden inzwischen geschlossen.

Die Affaire Strauss-Kahn: Ein Sex-Krimi in Bildern

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Geht es nach der französischen Autorin Tristan Banon, soll das nicht die einzige Sache sein, zu der sich Dominique Strauss-Kahn äußert. Sie erwartet eine Entschuldigung: Nur wenn er sie formell um Verzeihung bitte, werde sie auf ein Zivilverfahren verzichten. Banon wirft dem früheren Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor, sie bei einem Interview vor acht Jahren sexuell belästigt und versucht zu haben, sie zu vergewaltigen. Die Staatsanwaltschaft hat die sexuelle Belästigung inzwischen bestätigt, allerdings ist die Tat verjährt. Für eine Anklage wegen versuchter Vergewaltigung reichten die Beweise nicht aus. “Wenn er sich entschuldigt, kann Madame Tristane vielleicht leichter darüber hinwegkommen und ein neues Leben aufbauen“, sagte ihr Anwalt David Koubbi.

dapd

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