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Alexis Wright arbeitete in ihrem Zumba-Studio als Prostituierte

Zumba-Trainerin: Prostitution statt Fitness

Alfred/USA - Eine Zumba-Fitnesstrainerin hat in ihrem Studio in einer US-Kleinstadt als Prostituierte gearbeitet und muss dafür nun zehn Monate in Haft.

Alexis W. wurde am Freitag im Rahmen eines Deals zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung wegen Prostitution, Steuerhinterziehung und mehreren anderen Vorwürfen verurteilt.

Der Fall hatte zu einem regelrechten Skandal in dem kleinen Küstenort Kennebunk im US-Staat Maine geführt. Viele von ihrer Kunden hatte die Frau mit versteckten Kameras auf Video aufgezeichnet. Bei einigen von ihnen handelte es sich um örtliche Prominente, bei anderen um Familienväter.

Partner der 30-Jährigen bei dem Bordellbetrieb war der Besitzer eines Versicherungsunternehmens, der bereits zu 20 Tagen Haft verurteilt wurde. Innerhalb von 18 Monaten verdiente die junge Frau so nach ihren eigenen Aufzeichnungen 300 000 Dollar (230 000 Euro). Zugleich erhielt sie aber auch noch 40 000 Dollar Unterstützung vom Staat.

Vor Gericht sagte sie unter Tränen, sie sei erleichtert gewesen, als die Polizei ihr Studio im Februar 2012 durchsuchte, weil sie aus dem Ganzen raus wollte. Nach ihrer Entlassung wolle sie Frauen helfen, die in ähnliche Situationen geraten seien.

AP

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