Zusätzliche US-Brigade in Bagdad eingetroffen

- Bagdad - Die US-Armee hat am Wochenende im Irak mindestens 19 Soldaten verloren, ein britischer Soldat wurde während einer Patrouille getötet. Wie das amerikanische Militärkommando in Bagdad mitteilte, kamen zwölf Soldaten ums Leben, als am Samstag nordöstlich von Bagdad ein Hubschrauber vom Typ Blackhawk abstürzte.

An Bord seien acht Passagiere und vier Mann Besatzung gewesen, hieß es. In ersten Berichten war von 13 Toten die Rede.

Fünf weitere US-Soldaten wurden am Samstag bei einer Attacke von Extremisten in der ansonsten relativ friedlichen schiitischen Pilgerstadt Kerbela getötet. Nach Angaben des Militärs in Tikrit vom Sonntag starb ein amerikanischer Soldat am Samstag durch einen Sprengstoffangriff im Nordirak. Ein US-Soldat kam bei einer Attacke auf seine Patrouille in Nord-Bagdad ums Leben.

Unterdessen trafen 3200 zusätzliche amerikanische Soldaten in Bagdad ein. Generalleutnant Ray Odierno erklärte am Sonntag, die 2. Brigade der 82. Infanterie-Division werde in der irakischen Hauptstadt und in den Vororten stationiert. Sie werde aber erst am 1. Februar komplett einsatzfähig sein. US-Präsident George W. Bush hatte die Entsendung von 21 500 zusätzlichen Soldaten in den Irak angekündigt.

Der britische Soldat wurde in der Stadt Basra im Südirak getötet. Der Mann starb, als sein Militärfahrzeug von einer Bombe getroffen wurde, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Sonntag. Vier weitere Soldaten wurden verwundet, einer von ihnen schwer. In Basra sind rund 7000 britische Soldaten stationiert.

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