Tragische Fälle in Phoenix

Mehr als 40 Grad: Zwei Babys sterben in überhitzten Autos

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In der US-Stadt Phoenix sind in der vergangenen Woche zwei Babys in völlig überhitzten Autos zurückgelassen worden. Beide Kinder kamen ums Leben.

Phoenix - Im US-Bundesstaat Arizona herrschen derzeit Temperaturen von mehr als 40 Grad. Nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Dennoch kommt es nach Angaben der dortigen Polizei immer wieder zu tragischen Fällen, bei denen Eltern ihre Kinder im Auto zurücklassen. So auch in der vergangenen Woche in der US-Stadt Phoenix. 

Wie die Washington Post online berichtet, sind dort innerhalb von 24 Stunden zwei Kleinkinder in überhitzten Autos ums Leben gekommen. Am Freitag ist das sieben Monate alte Baby Zane gestorben, nachdem es für vier Stunden im Nordosten der Stadt allein im Auto zurückgelassen worden war. Nur einen Tag später kam der einjährige Josiah in einem Wagen ums Leben, der vor einer Kirche geparkt war. Als der Vater nach zwei Stunden zum Auto zurückkam, war Josiah tot. 

729 Kinder wegen Überhitzung  gestorben

Nach Angaben von NoHeatStroke.org, einer Organisation, die derartige Fälle dokumentiert, sind seit 1998 in den USA 729 Kinder wegen Überhitzung gestorben. Offenbar wird die Gefahr, die von Hitze in Autos ausgeht, noch immer unterschätzt. Eine Temperatur von 46 Grad ist für Kinder lebensbedrohlich. Dieser Wert kann einer Untersuchung zufolge bei 30 Grad Außentemperatur bereits nach 30 Minuten erreicht sein, auch weil die Temperatur im Inneren eines Wagens 19 Grad über der Außentemperatur liegen kann. 

va

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