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Auch dieser Automat im hessischen Gießen war gesprengt worden.

Mordverdacht

Zwei Männer nach Automatensprengung in Haft

Offenbach - Nach der Sprengung eines Fahrkartenautomaten sind zwei Männer wegen Mordes an ihrem Komplizen verhaftet worden.

Nach der Sprengung eines Fahrkartenautomaten mit tödlichem Ausgang sind zwei Männer wegen Mordes verhaftet worden. Sie sollen Mitte September gemeinsam mit einem Komplizen einen Automaten im baden-württembergischen Wittighausen in die Luft gejagt haben, wie die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei in Offenbach am Donnerstag mitteilten.

Die Sprengung habe den 47-jährigen Komplizen aus Bayern schwer verletzt. Die beiden Hessen hätten danach entschieden, den lebensgefährlich verletzten Komplizen nicht zum Arzt zu bringen, „um nicht selbst entdeckt zu werden“, heißt es in einer Mitteilung. Der Schwerverletzte war am 17. September auf dem Bahnhofsvorplatz in Bad Soden-Salmünster entdeckt worden. Er starb im Notarztwagen.

Die 35 und 51 Jahre alten Männer ergriffen nach Darstellung der Ermittler mit dem Schwerverletzten die Flucht und fuhren ins 120 Kilometer entfernte Bad Soden-Salmünster. Bei der Fahrt sei der Mann bereits nicht mehr ansprechbar gewesen. Später sei das Duo mit dem Auto des zurückgelassenen Mannes und der Beute geflüchtet. Die Beute sei ebenso sichergestellt worden wie die Tatwerkzeuge.

In den vergangenen Monaten waren Automaten in verschiedenen Bundesländern gesprengt worden.

dpa

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