Marseille: Auto rast in Bushaltestelle - eine Tote

Marseille: Auto rast in Bushaltestelle - eine Tote

Hubschrauber hatte deutsches Kennzeichen

Zwei Tote bei Absturz am Achensee

Nahe der Gramaialm am Achensee in Tirol ist Mittwoch Mittag ein Hubschrauber abgestürzt. Beide Insassen sind tot. Der Hubschrauber hatte eine deutsche Kennung – woher er kam, ist aber noch unklar.

Pertisau/München – Gegen 12.15 Uhr am Mittwoch tauchte am Himmel über der Gramaialm, einem Alpenhotel auf 1267 Metern Höhe im Karwendel etwa acht Kilometer südwestlich des Achensees, ein kleiner Hubschrauber auf. Doch dann das Drama: Der zweisitzige Helikopter vom Typ Bell 47 mit seinem markanten Cockpit ganz aus Glas stürzte ab.

Die Unfallursache ist unklar: „Möglich ist, dass der Hubschrauber mit dem Transportseil einer Materialseilbahn kollidiert ist“, berichtet Sabine Reinthaler von der Tiroler Landespolizeidirektion. Das müsse aber noch zweifelsfrei ermittelt werden. Von der Gramaialm führt eine Materialseilbahn zum Gramai Oberleger“, einer weiter oben in den Bergen gelegenen Alm.

Beim Aufprall auf einer Wiese vielleicht 200 Meter von der Alm entfernt, so schildert es die Polizeisprecherin, habe der Helikopter sofort Feuer gefangen. Er sei dann kurze Zeit später gelöscht worden, für die beiden Insassen kam aber jede Hilfe zu spät.

Den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr, die aus dem nahen Pertisau ebenso wie die Polizei hoch zur Alm fuhr, bot sich ein schauriges Bild: Von dem kleinen Hubschrauber waren nur noch verkohlte Metallgerippe übrig, einige Meter entfernt lagen die Leichen der beiden Insassen.

Der Hubschrauber habe eine deutsche Kennung gehabt und sei wohl von Privatleuten, nicht etwa von Behörden, geflogen worden, hieß es seitens der Polizei.

Zur Identität der beiden Toten sei noch nichts bekannt, hieß es am Mittwoch Abend. Weder zu Alter noch Geschlecht könnten Angaben gemacht werden. Die Leichen würden obduziert. „Wir wissen im Moment auch noch nicht, warum der Hubschrauber in dieser Gegend geflogen ist und wo er gestartet war“, sagt die Polizistin.

Das Tiroler Landeskriminalamt und die Flugaufsicht haben die Ermittlungen aufgenommen.

Rubriklistenbild: © dpa

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