Wimbledon-Siegerin und Ex-Graf-Rivalin mit nur 49 Jahren gestorben

Wimbledon-Siegerin und Ex-Graf-Rivalin mit nur 49 Jahren gestorben
+
Nach einem Schusswechsel an einer US-Middle-School starben zwei Menschen.

Zwei Jugendliche schwer verletzt

Zwei Tote bei Schießerei an Schule in den USA

San Francisco - Kurz vor Unterrichtsbeginn fallen Schüsse an einer Schule im US-Staat Nevada. Kurz darauf sind ein 45-jähriger Lehrer und der mutmaßliche junge Schütze tot. Zwei Schüler erlitten Schusswunden.

Erneut erschüttert ein gewalttätiger Vorfall an einer Schule die USA: Ein Schüler eröffnete am Montag auf einem Schulgelände bei Reno im Bundesstaat Nevada das Feuer und tötete einen Lehrer, wie Augenzeugen und die Polizei mitteilten. Auch der etwa 13 bis 14 Jahre alte Schütze kam ums Leben - offenbar richtete er die Waffe gegen sich selbst.

Außerdem wurden zwei Schüler mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Chef der für die Schulen des Bezirks Washoe zuständigen Polizei, Mike Mieras, bestätigte Angaben einer Krankenhaussprecherin, wonach eines der Opfer operiert wurde. Dem anderen Schüler gehe es den Umständen entsprechend gut. Mieras sagte, einer der beiden Toten sei ein Mitarbeiter der Schule. Der andere sei vermutlich der Schütze. Über die Identität des Schützen, seine möglichen Motive und die Art, wie er zu Tode kam, machte die Polizei keine Angaben.

Augenzeugen zufolge fielen die Schüsse an der Sparks Middle School vor Unterrichtsbeginn gegen 7.15 Uhr (Ortszeit, 16.15 Uhr MESZ). "Wir waren in der Nähe des Basketballfeldes und hörten einen lauten Knall", zitierte die Zeitung "Reno Gazette Journal" einen 13-jährigen Schüler. Der Schütze habe die Waffe auf einen Lehrer gerichtet, der ihm gesagt habe, sie wegzulegen. "Und dann hat der Schüler einen Schuss abgegeben, der Lehrer fiel zu Boden und alle sind weggerannt", fügte der Junge an.

"Wir sind über ein Feld gelaufen, um uns irgendwo in Sicherheit zu bringen", sagte er dem "Reno Gazette Journal" weiter. "Während wir liefen, haben wir vier oder fünf weitere Schüsse gehört." Bei dem getöteten Lehrer soll es sich den Angaben zufolge um einen bei den Schülern beliebten Mathematiklehrer handeln. Die Polizei brachte die Lage unter Kontrolle. "Die Schulen sind sicher, die Stadt ist sicher", sagte der stellvertretende Polizeichef von Reno, Tom Robinson, vor Journalisten.

In den USA werden Schulen immer wieder zum Schauplatz blutiger Schießereien. Im Dezember 2012 sorgte ein Amoklauf an einer Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut für Entsetzen. Ein junger Mann erschoss dort 26 Menschen, darunter 20 kleine Kinder. Die Tat heizte die Debatte über die laxen Waffengesetze des Landes an, eine Verschärfung der Regelungen scheiterte aber im Frühjahr im Kongress.

In Nevada gab es am Montag eine weitere tödliche Schießerei. In einem Nachtclub in der Spielerstadt Las Vegas wurde nach Polizeiangaben ein Mann getötet. Drei Wachleute seien verletzt worden. Ein Besucher eines Nachtclubs habe sein Eintrittsgeld zurückverlangt, daraufhin sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und den Sicherheitsleuten des Clubs gekommen.

AFP

USA: Zwei Tote nach Schusswechsel in Schule

USA: Zwei Tote nach Schusswechsel in Schule

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zu „sexuell“: Facebook blockt dieses Rotkehlchen
Auch bei genauerem Hinsehen ist auf dem Bild eines Rotkehlchens der schottischen Künstlerin Jackie Charley nichts Anzügliches zu erkennen. Da war Facebook allerdings …
Zu „sexuell“: Facebook blockt dieses Rotkehlchen
Streifenwagen statt Taxi: Polizei zieht Angetrunkenen wegen ständigen Notrufen aus dem Verkehr
Statt sich einfach ein Taxi zu rufen oder nachhause zu laufen, hatte ein Mann in Hagen einen ganz anderen Einfall: Mehrmals rief er in frühen Morgenstunden die 110 an. …
Streifenwagen statt Taxi: Polizei zieht Angetrunkenen wegen ständigen Notrufen aus dem Verkehr
Polizei rätselt, warum: Mann springt auf Flucht von Brücke
Die Polizei im baden-württembergischen Freiburg steht vor einem Rätsel: Ein 27-Jähriger hat am Montag vor einer Polizeistreife die Flucht ergriffen und ist von einer …
Polizei rätselt, warum: Mann springt auf Flucht von Brücke
Umfrage belegt Folgen von Frauen-Hass in sozialen Netzwerken
Jede vierte Frau ist schon einmal Opfer von Anfeindungen in sozialen Netzwerken geworden. Viele Hassbotschaften sind frauenfeindlich oder sexistisch, meldet Amnesty …
Umfrage belegt Folgen von Frauen-Hass in sozialen Netzwerken

Kommentare