Zwei Tote bei Zugunglück in Österreich

Bregenz - Beim Zusammenstoß eines Lokomotivgespanns mit einem Pkw auf einem Bahnübergang in Vorarlberg sind am frühen Freitagmorgen zwei junge Männer getötet worden.

Das Auto der beiden geriet gegen 04.00 Uhr trotz geschlossener Bahnschranken auf die Gleise und wurde von dem Zuggespann erfasst, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) berichtete.

Die zwei miteinander verkuppelten Lokomotiven waren im Unfallbereich mit rund 90 Kilometern pro Stunde unterwegs. “Ein Anhalten vor einem Hindernis ist trotz Notbremsung nicht möglich“, zitierte APA ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel. Die Bahnkreuzung sei mit zwei Schrankenbäumen und vier roten Warnleuchten gesichert, die Einrichtungen hätten ordnungsgemäß funktioniert.

Dies habe eine Überprüfung durch Experten ergeben. “Das Ausfahrtssignal in Feldkirch für die Züge in Richtung Buchs (im Schweizer Kanton St. Gallen) wird nur dann frei gestellt, wenn die Schranken geschlossen sind“, erklärte Zumtobel. Der Wagen der zwei Männer wurde bei der Kollision zerstört, die beschädigten Loks mussten nach Feldkirch geschleppt werden. Die eingleisige Verbindung zwischen Feldkirch und Buchs war bis kurz vor 7.30 Uhr für den Bahnbetrieb gesperrt.

dapd

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