Schießerei in Bottrop: Zwei Schwerverletzte

Bottrop - Zwischen einer Grundschule und einer Kirche in Bottrop fallen Schüsse. Zwei Brüder werden lebensgefährlich verletzt. Die Polizei löst Großalarm aus. Von dem oder den Schützen fehlt noch jede Spur.

Auch Stunden nach der Schießerei im Ruhrgebiet, bei der zwei Männer lebensgefährlich verletzt wurden, sind der oder die Täter weiter auf der Flucht. Die Schüsse fielen am Donnerstagabend mitten in einem Wohngebiet in Bottrop, zwischen einer Grundschule und einer Kirche. Der unbekannte Schütze entkam. Möglicherweise waren es auch mehrere Täter. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein, dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Aber die Mordkommission, die unmittelbar nach der Tat gebildet wurde, steht vor einem Rätsel: Die Hintergründe waren auch am Freitagmorgen unklar.

Bei den Verletzten handelt es sich laut Polizei um zwei Bottroper Brüder im Alter von 24 und 25 Jahren. Einer der beiden kam per Rettungshubschrauber in eine Klinik der Nachbarstadt Essen. Der andere wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Die Glückaufstraße, an der Grundschule und Kirche liegen, war am Abend abgeriegelt. Am Tatort war eine kleine Blutlache zu sehen; ein Turnschuh lag auf dem Gehweg.

Schießerei in Bottrop: Bilder vom Tatort

Schießerei in Bottrop: Zwei Brüder schwer verletzt

Einen direkten Bezug zu der Albrecht-Dürer-Schule gab es nach ersten Erkenntnissen der Ermittler nicht. “Der eigentliche Tatort befindet sich auf dem Gehweg vor der Schule“, erläuterte Polizist Johann Klauck. Da die Schießerei gegen 17.40 Uhr passierte, seien keine Kinder an dem Ort gewesen.

Zur Zahl der Täter hatten die Ermittler zunächst keine gesicherten Erkenntnisse. “Da laufen jetzt im Moment noch die Vernehmungen von Zeugen, die Schüsse gehört haben“, sagte Andreas Wilning-Weber, Sprecher der Polizei Recklinghausen, am Abend.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Baby auf Bürgersteig geboren - die Mutter sucht nun einen Fremden 
Kurz vor Weihnachten 2016 wurde in London ein Baby geboren. Mitten auf der Straße. Nun sucht die Mutter einen Unbekannten. 
Baby auf Bürgersteig geboren - die Mutter sucht nun einen Fremden 
Tiefgekühlt in die Zukunft: Tausende setzen auf Kryonik
Für manche ist allein die Vorstellung gruselig, irgendwann in einer unbekannten Zukunft aufzuwachen. Andere hoffen auf ein zweites Leben - und lassen ihre Überreste bis …
Tiefgekühlt in die Zukunft: Tausende setzen auf Kryonik
Drei Raumfahrer zur Raumstation ISS gestartet
Für den Tannenbaum ist im Weltraum gesorgt. Auch Geschenke soll es für die Besatzung der Internationalen Raumstation geben. Kurz vor Weihnachten verstärken drei …
Drei Raumfahrer zur Raumstation ISS gestartet
Pentagon forschte jahrelang heimlich nach UFOs
Washington (dpa) - Das Pentagon ist nach Medienberichten jahrelang in aller Stille Berichten über mysteriöse Flugobjekte oder UFOs nachgegangen.
Pentagon forschte jahrelang heimlich nach UFOs

Kommentare