Ein Leichensack wird im Hamburger Ortsteil Neugraben-Fischbek aus einem Wohnhaus geschoben. Foto: Mücahid Güler
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Ein Leichensack wird im Hamburger Ortsteil Neugraben-Fischbek aus einem Wohnhaus geschoben. Foto: Mücahid Güler
Einsatzkräfte der Polizei am Tatort in Hamburg. Foto: Mücahid Güler
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Einsatzkräfte der Polizei am Tatort in Hamburg. Foto: Mücahid Güler
Polizeisiegel in dem Hamburger Mehrfamilienhaus, in dem ein zweijähriges Mädchen starb. Foto: Daniel Bockwoldt
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Polizeisiegel in dem Hamburger Mehrfamilienhaus, in dem ein zweijähriges Mädchen starb. Foto: Daniel Bockwoldt
Trauer in Hamburg: Kerzen und Teddybären vor einem Mehrfamilienhaus, in dem ein zweijähriges Mädchen getötet wurde. Foto: Daniel Bockwoldt
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Trauer in Hamburg: Kerzen und Teddybären vor einem Mehrfamilienhaus, in dem ein zweijähriges Mädchen getötet wurde. Foto: Daniel Bockwoldt
Einsatzkräfte der Polizei im Hamburger Ortsteil Neugraben-Fischbeck unweit des Tatorts. Foto: Mücahid Güler
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Einsatzkräfte der Polizei im Hamburger Ortsteil Neugraben-Fischbeck unweit des Tatorts. Foto: Mücahid Güler

Blutiges Familiendrama

Zweijährige in Hamburg getötet - Vater auf der Flucht

Verbrechen in Hamburg: Ein kleines Kind wird tot in der Wohnung der Eltern gefunden. Der Vater ist tatverdächtig und auf der Flucht. Noch kurz vor der Tat hat die Mutter Hilfe bei der Polizei gesucht.

Hamburg (dpa) - Ein 33-Jähriger soll in Hamburg seine zwei Jahre alte Tochter getötet haben. Der Vater war nach der Tat verschwunden, derzeit wird noch nach ihm gesucht, teilte die Polizei mit.

Er sei dringend tatverdächtig. Das Mädchen hatte Schnittverletzungen im Bereich des Halses erlitten. Rettungskräfte konnten nur den Tod des Kindes feststellen.

Die 32 Jahre alte Mutter der Zweijährigen sei am Montagabend zur Polizei gegangen um eine Bedrohung anzuzeigen. Gemeinsam mit Polizisten fuhr sie dann zur Wohnung der Familie im Stadtteil Neugraben-Fischbek, dort wollten die Beamten den Ehemann aus dem Haus schicken. Doch beim Betreten der Wohnung entdeckten sie das tote Mädchen.

Der verdächtige 33-Jährige war verschwunden. Die Mutter erlitt einen Schock und wurde betreut. Die Familie, die nach Angaben der Polizei aus Pakistan stammt, hat außerdem einen Sohn, der nach der Tat ebenfalls betreut wurde.

Augenzeugen berichteten, dass Fahnder mit einem Phantombild nach dem Mann suchten. In der Nacht standen Polizisten mit schweren Waffen um das Haus. Mitarbeiter der Spurensicherung suchten den Tatort ab. Auch ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes wurde zur Hilfe gerufen.

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