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Zweijähriger ertrinkt bei Kita-Ausflug(Symbolbild)

Wie konnte das passieren?

Tragischer Unfall: Zweijähriger ertrinkt bei Kita-Ausflug

Hoisdorf - Eine Gruppe mit 19 Kindern macht einen Ausflug nach Schleswig-Holstein. Plötzlich verschwindet ein kleiner Junge - zweieinhalb Stunden später wird er tot gefunden.

Schreckliches Ende eines Ausflugs: Ein zwei Jahre alter Junge aus einer Hamburger Kita-Gruppe ist in einem Teich in Schleswig-Holstein ertrunken. Einsatzkräfte entdeckten den Jungen am Montagabend leblos, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Wiederbelebungsversuche eines Notarztes scheiterten. Der Junge gehörte zu einer Gruppe von 19 Kita-Kindern.

Die Gruppe mit sieben Betreuern war erst am Montagnachmittag angereist und gerade dabei, sich in einem Jugendheim in der Gemeinde Hoisdorf einzurichten. „Nach 15 Minuten ist aufgefallen, dass der Kleine nicht mehr da ist“, sagte der Polizeisprecher.

Die Kinder hatten demnach auf einem Fußballfeld gespielt, das unmittelbar an den See grenzt. Das Gewässer sei nahe dem Ufer mit Wasserlinsen bedeckt gewesen, so dass der Übergang vom Rasen zum See nur schlecht erkennbar war, hieß es. Die Polizei in Ahrensburg begann damit, die genauen Umstände des Unglücks zu ermitteln.

Die Betreuer hatten gegen 17.40 Uhr die Polizei alarmiert. Anschließend suchten Feuerwehrleute, Wasserretter der DLRG mit einem Boot und auch eine Rettungshunde-Staffel nach dem Kind. Gegen 20.10 Uhr wurde es schließlich entdeckt.

Der Leichnam wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck beschlagnahmt. Seelsorger kümmerten sich um die Kita-Gruppe und die hinzugeeilten Eltern.

dpa

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