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Der kleine Nathaniel hat an einen Ampelmast gepinkelt. Jetzt soll seine Mutter ein Bußgeld zahlen.

Polizist: Nur zum eigenen Schutz

Zweijähriger Wildbiesler - Mutter soll blechen

Philadelphia - Weil ein kleiner Junge fast in die Hose gemacht hätte, entschied er sich in seiner Not, an einen Ampelmast zu pinkeln. Ein Polizist sah das und verhängte ein Bußgeld.

Nathaniel musste dringend, wirklich dringend aufs Klo. Doch der Laden im Süden von Philadelphia (USA), in dem der Zweijährige zusammen mit seiner Mutter un seinem Bruder einkaufen war, verwehrte ihm den Zutritt zur Diensttoilette. Das berichtet die britische "Daily Mail" in ihrer Onlineausgabe. Daraufhin nahm der kleine Junge die Sache offenbar selbst in die Hände, suchte sich vor dem Geschäft einen Ampelmast und kam seinem Bedürfnis nach. Das alles geschah dem Bericht zufolge schneller, als die Mutter schauen konnte und noch bevor sie realisierte, was passiert war, habe ein Polizist ihr einen Bußgeldbescheid präsentiert.

Nun soll die Frau 50 Dollar Strafe zahlen. Zur Begründung schrieb der Beamte auf den Zettel, die Mutter habe ihren Sohn angestiftet, in aller Öffentlichkeit zu pinkeln. Die Frau gab gegenüber "dailymail.co.uk" zu: "Ich habe ihm gesagt, er soll zur nächsten Grünfläche gehen und dort pinkeln." Trotzdem versteht die Mutter die Welt nicht mehr. Hätte ihr zweijähriger Sohn stattdessen in die Hose machen sollen?

Mutter: "Es geht nicht um die 50 Dollar"

Der Polizist habe ihr zudem gesagt: "Ich tue das zu ihrem eigenen Schutz, weil - Gott verhüte - auch ein Perverser in der Nähe hätte sein können, der ihren Sohn beobachtet." Der amerikanische Nachrichtensender NBC10 befragte andere Frauen auf der Straße zu dem Vorfall. Die erste sagte: "Das ist furchtbar." Und eine andere fragte: "Können wir etwas spenden, um ihr zu helfen, das Bußgeld zu bezahlen? Ernsthaft, er ist erst zwei!"

Die Mutter des kleinen Wildbieslers denkt jedoch offenbar gar nicht daran, die Strafe zu bezahlen. Sie will dem Bericht der "Daily Mail" zufolge dagegen klagen. "Es geht nicht um die 50 Dollar. Ich will einen Ort, der sich für mich freundlich anfühlt und wo meine Kinder sich sicher fühlen und positive Erfahrungen mit Polizisten machen können", zitiert das Onlineportal die aufgebrachte Mutter.

pie

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