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Zweiter Weihnachtsfeiertag 2021: Darum wird am 26. Dezember gefeiert

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Von: Clara Marie Tietze

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Päckchen Verwandte Eltern Geschenke Kinder
Damit sich die Geschenke der Verwandtschaft für die Kinder im Rahmen halten, ist Geschenkemanagement im Vorfeld gefragt. © Andrea Warnecke/dpa-tmn

Warum gibt es den zweiten Weihnachtsfeiertag? Was wird an diesem Tag gefeiert? Alle Informationen um den dritten der Weihnachtstage finden Sie hier.

München - Hach, die Weihnachtszeit. In den Wochen und gerade an den letzten Tagen vor dem Fest ist es meist besonders hektisch und stressig. Doch wenn dann mal alle herausgeputzt beisammen sind, die Geschenke ausgetauscht und gemeinsam gegessen wurde, ist der ganze Stress doch schnell vergessen. Und wer sich am 24. Dezember noch nicht entspannen kann, hat ja zumindest die beiden Weihnachtsfeiertage danach Zeit dafür.

Zweiter Weihnachtsfeiertag: Das wird am 26. Dezember gefeiert

Doch was wird an diesen Tagen eigentlich gefeiert? Die Idee, man würde bereits am 24. Dezember die Geburt Jesu feiern, ist leider ein Irrglaube. Denn an Heiligabend bereiten sich die Christen lediglich auf die Ankunft des Kindes vor. Die tatsächliche Geburt Jesu feiert man erst am 25. Dezember.

Der zweite Weihnachtsfeiertag hingegen hat aus katholischer Sicht weniger mit dem Weihnachtsfest an sich zu tun, als man denkt. Denn der 26. Dezember ist dem Märtyrer Stephanus gewidmet. Er war laut Überlieferung der erste Christ, der für seinen Glauben sterben musste. Eine weitere christliche Auffassung ist, dass der Tag zur Reflexion des eigenen Glaubens genutzt werden soll.

26. Dezember: Hier ist er überall gesetzlicher Feiertag

In ganz Deutschland ist sowohl der erste, als auch der zweite Weihnachtsfeiertag ein gesetzlicher Feiertag - also arbeits- und schulfrei. In diesem Jahr ist das besonders unbefriedigend, denn die beiden Feiertage fallen auf ein Wochenende. Doch wir können trotzdem froh sein: Denn der 26. Dezember ist nicht in jedem europäischen Land ein gesetzlicher Feiertag. In Frankreich müssen Arbeitnehmer an diesem Tag schon wieder anpacken.

Besonders interessant: Bis zur Reformation im Jahr 1517 gab es in Europa und gerade auch in Deutschland zwischen einem und fünf Weihnachtsfeiertagen - je nach Region, in der man lebte. Erst Martin Luther bündelte diese örtlichen Unterschiede in den zwei bis jetzt erhaltenen Weihnachtsfeiertagen.

Wer sich schon jetzt Urlaubs-günstige lange Wochenenden für das kommende Jahr sichern will, der sollte sich die Feiertage für 2022 möglichst bald anschauen.

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