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Tödlicher Unfall in West Virginia: Das Flugzeug vom Typ T-28 ist auf das Rollfeld gestürzt und in Flammen aufgegangen

USA: Zweites Flugschau-Unglück in 24 Stunden

Martinsburg/USA - Beim zweiten Flugschau-Unglück in den USA innerhalb von 24 Stunden ist der Pilot einer Propellermaschine aus dem Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen.

Nach dem Absturz eines historischen Jagdflugzeugs bei einer Flugshow im US-Bundesstaat Nevada ist es auch bei einer Flugshow in West Virginia zu einem tödlichen Unfall gekommen. Nach Medienberichten stürzte am Samstag ebenfalls eine Oldtimer-Maschine ab - in diesem Fall während eines Formationsfluges in Martinsburg. Das Flugzeug vom Typ T-28 sei auf das Rollfeld gestürzt und in Flammen aufgegangen. Der Pilot sei getötet worden, hieß es unter Berufung auf die Nationalgarde. Zuschauer seien nicht zu Schaden gekommen.

Die Ursachen beider Abstürze blieben zunächst unklar. Experten gingen aber zunehmend davon aus, dass in Reno ein mechanischer Schaden schuld war. Ein Team der Nationalen Transportsicherheitsbehörde NTSB setzte seine Ermittlungen am Unglücksort fort.

Einen möglichen Anhaltspunkt könnten Videoaufnahmen kurz vor dem Absturz bieten: Sie deuten darauf hin, dass am Heck der Maschine ein Stück fehlte. Nach Polizeiangaben wurde am Boden ein Teil gefunden. Es sei aber noch nicht sicher, dass es von der Unglücksmaschine stamme. Aber “wir konzentrieren uns klar darauf“, sagte der stellvertretende Polizeichef von Reno, Dave Evans.

Die Maschine - ein einmotoriges Jagdflugzeug vom Typ P 51 Mustang - war nur wenige Meter von einer dicht besetzten Zuschauertribüne entfernt auf den Boden geprallt. Zuschauer berichteten, Pilot Jimmy Leeward habe sich noch kurz vor dem Absturz bemüht, das Flugzeug von der Menge wegzulenken. Augenzeugen nannten ihn einen Helden. Der 74-jährige Leeward galt als äußerst flugerfahren: Er war ein langjähriger Hollywood-Stuntpilot.

Flugshow-Unfall in Nevada: Opferzahl gestiegen

Die Zahl der Toten nach dem Flugshow-Unglück in Reno (US-Bundesstaat Nevada) am Freitag ist auf neun gestiegen. Das teilte die Polizei am Samstag auf einer Pressekonferenz mit. Sieben Menschen starben den Angaben zufolge auf dem Flugplatz, darunter der Pilot der Propellermaschine aus dem Zweiten Weltkrieg, die beiden anderen erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen. 17 Menschen werden noch in Krankenhäusern behandelt. Zunächst war von mindestens drei Toten ausgegangen worden.

Mehrere Tote nach Unfall bei US-Flugshow

Unfall bei US-Flugshow: Mehrere Tote

dpa/dapd

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