Der Condor-Ferienflieger hatte auf dem Weg nach München zwei Gefahrensituationen zu bewältigen (Symbolbild). 
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Der Condor-Ferienflieger hatte auf dem Weg nach München zwei Gefahrensituationen zu bewältigen (Symbolbild). 

186 Passagiere auf dem Rückflug aus Griechenland

Achterbahnfahrt auf dem Flug nach München: Maschine entgeht offenbar zweimal einem Crash

Auf einem Ferienflug nach Deutschland kam es zu einem doppelten Zwischenfall. Gleich zweimal schlug das automatische Alarmsystem an und forderte von den Piloten einen Steig- bzw. Sinkflug. 

München - Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am 16. August 2018 auf dem Flug eines Condor-Ferienfliegers aus dem nordgriechischen Kavala nach München zu einer gleich doppelten Gefahrensituation an Bord. So mussten die Piloten des Airbus A320-200 der Fluggesellschaft Condor kurz nach dem Start gleich zweifach eingreifen, um eine Kollision in mehreren hundert Metern Höhe zu vermeiden. 

Achterbahnfahrt im Flieger

Wie die Welt berichtet, erhielten die Piloten des Flugs DE-1745 mit insgesamt 186 Personen an Bord noch im Steigflug auf gut 800 Höhenmetern eine Alarmanzeige. Das automatische Warnsystem TCAS schlug Alarm und wies die Piloten an, das Flugzeug stärker zum Steigen zu bringen, um einen Crash zu vermeiden. Die Piloten folgten der Anweisung des Bordcomputers.

Nur kurze Zeit später ging ein neues TCAS-Kommando ein: Das Flugzeug müsse dringend an Höhe verlieren, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Abermals leistete die Crew Gehorsam und brachte den Flieger ordnungsgemäß zum Sinken. Daraufhin schlug aber das Geländewarnsystem TAWS an, da sich der Airbus im Sinkflug dem Boden oder der Meeresoberfläche nährte. Auch darauf reagierten die Piloten und flogen nach dieser Achterbahnfahrt ohne weitere Zwischenfälle nach München. 

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Die Piloten handelten nach Plan

Laut dem Branchendienst www.avherald.com betrug der geringste Abstand zum Boden zu jedem Zeitpunkt mindestens 770 Meter. Der Zwischenfall wurde inzwischen von Condor bestätigt. Die Piloten seien für die richtige Verhaltensweise in solchen Situationen trainiert und hätten sich optimal verhalten. Der Auslöser für den Alarm werde noch untersucht. 

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