Vor Island

Zwölf Deutsche aus Seenot gerettet

Sandgerdi - Glück im größten Unglück hatten zwölf Deutsche - darunter sieben Kinder -, die auf einem Segelboot vor Island in einen heftigen Sturm geraten warfen und zu kentern drohten.

Das Segelboot, in dem sich sieben Kinder und fünf Erwachsenen befanden, war in der Nacht zum Freitag kurz während eines Unwetters vor Island mit Wasser vollgelaufen. Nach einem Notruf schickte die Küstenwache Schiffe und einen Hubschrauber und holte die Besatzung von dem sinkenden Schiff. Alle blieben unverletzt. Der Versuch, das Segelboot abzuschleppen, schlug allerdings fehl - es sank kurz darauf.

"Das war offenbar alles so schnell passiert, dass die Leute gerade erst aus ihren Kojen aufs Deck gestürmt waren", sagte der Kapitän des Rettungsbootes, Oddur Halldorsson, der Online-Zeitung "Visir". Die zwölf Deutschen wurden in das Fischerdorf Sandgerdi im Südwesten Islands gebracht, wo sie von der Polizei und Vertretern der deutschen Botschaft empfangen wurden.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der Kasseler Herkules trägt auf Facebook nun Badehose
Kassel (dpa) - Tourismuswerber haben der Kasseler Herkules-Statue eine Badehose angezogen - weil Facebook den nackten Hintern des Denkmals beanstandet hatte. Zuerst …
Der Kasseler Herkules trägt auf Facebook nun Badehose
Prozess um illegales Autorennen in Hagen beginnt
Zwei Autos geraten in den Gegenverkehr. Bei dem Zusammenprall werden fünf Menschen schwer verletzt, darunter zwei Kinder. Jetzt stehen die Unfallfahrer vor Gericht. Sind …
Prozess um illegales Autorennen in Hagen beginnt
Flugbetrieb bei British Airways weiter gestört
Lange Schlangen, verärgerte Passagiere: Ein Ausfall der IT-Systeme hat bei der Fluggesellschaft British Airways Chaos ausgelöst. Die BA strebt jetzt einen "fast normalen …
Flugbetrieb bei British Airways weiter gestört
Rentner stolpert mit Bunsenbrenner in der Hand: Lebensgefährlich verletzt
Bei einem schweren Gartenunfall in Hamburg hat sich ein 80 Jahre alter Mann lebensgefährliche Verbrennungen zugezogen.
Rentner stolpert mit Bunsenbrenner in der Hand: Lebensgefährlich verletzt

Kommentare