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Immer wieder kommt es in Afrika zu schweren Stürmen, wie hier 2017 in Mosambik. 

Tropensturm wütet 

Viele Menschen sterben durch verheerenden Zyklon in Simbabwe und Mosambik

Bei einem Zyklon im Osten Afrikas sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen, nachdem der Tropensturm "Idai" über die Region gezogen war.

Harare/Beira - Infolge eines starken Tropensturms und heftigen Regenfällen sind in Mosambik und in Simbabwe mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen. In beiden Ländern im südlichen Afrika verursachte der Zyklon „Idai“ - er hatte die Kategorie vier von fünf - schwere Schäden. 

Im Zentrum Mosambiks, wo „Idai“ in der Nacht zum Freitag mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern vom Indischen Ozean her kommend auf Land gestoßen war, starben mindestens 19 Menschen. Rund 70 weitere wurden teils schwer verletzt, wie der Gouverneur der betroffenen Provinz Sofala, Albert Mondlane, am Samstag einem Radiosender sagte.

Der Sturm zog direkt über die Großstadt Beira mit 500.000 Einwohnern hinweg. Dort fielen der Strom und das Kommunikationsnetz aus. Das Rote Kreuz, Unicef und andere Helfer schickten auf dem Landweg Teams aus der Hauptstadt Maputo in die Region; Inlandsflüge waren gestrichen.

Zyklon „Idai“: Mindestens 24 Menschen sterben in Simbabwe durch Überschwemmungen

Im Osten Simbabwes in der Nähe des Ortes Chimanimani kamen infolge von Überschwemmungen mindestens 24 Menschen ums Leben. Rund 40 weitere würden noch vermisst, erklärte das Informationsministerium. Zahlreiche Häuser, Straßen und Äcker seien überflutet. Retter konnten den Ort wegen eingestürzter Brücken zunächst nicht erreichen.

Der Zyklon hatte sich am Freitag über Land abgeschwächt und war von Mosambik nach Simbabwe weitergezogen. Bereits Anfang der Woche war es in Mosambik und im angrenzenden Süden Malawis zu heftigem Regen und zu Überflutungen gekommen, in deren Folge in Mosambik 66 Menschen starben. Im angrenzenden Malawi gab es mehr als 50 Opfer.

In Mosambik hatte der Zyklon „Favio“ 2007 rund 130.000 Häuser beschädigt und Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. Mosambik gehört einem UN-Index zufolge zu den zehn ärmsten Ländern der Welt.

Auch auf Kuba hatte Anfang des Jahres ein schwerer Sturm gewütet.

dpa

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