Ohne Essen und Trinkwasser

Zyklon: Wärter vier Tage in Leuchtturm gefangen

Neu Delhi - Vier Tage lang mussten zwei Wärter wegen eines heftigen Wirbelsturms in einem Leuchtturm ausharren - ohne Essen und mit kaum Trinkwasser. Ihre Arbeit machten sie trotzdem.

Zwei Leuchtturmwärter in Indien haben sich auch von dem gigantischen Wirbelsturm „Phailin“ nicht von ihrer Arbeit abhalten lassen. Die Männer hatten vier Tage lang kein Essen und kaum noch Trinkwasser - trotzdem verrichteten sie in dem Leuchtturm an der Küste weiter pflichtbewusst ihren Dienst, wie die Zeitung „Indian Express“ am Donnerstag berichtete. Während der Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von 200 Stundenkilometern an der Küste Ostindiens wütete, füllten sie immer wieder Diesel nach um zu verhindern, dass die lebensrettende Lampe für Seefahrer erlischt.

„Sie konnten den Leuchtturm nicht verlassen, weil der Wald um sie herum überflutet war“, sagte der Chef-Wärter des Leuchtturms im benachbarten Gopalpur der Zeitung. Schließlich hätten er und ein Kollege es geschafft, den brusttiefen Schlick zur durchwaten und die beiden Eingeschlossenen in ihrem Turm nahe des Dorfs Prayagi zu erreichen. „Als sie uns sahen, fingen sie an zu weinen.“ Die beiden Helfer brachten den standhaften Männern 40 Liter Trinkwasser, 60 Liter Diesel und Essen für zehn weitere Tage.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

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dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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