DWD prüft gleich mehrere Tornado-Sichtungen: Rund 40 zum Teil Schwerverletzte - Zahlreiche Regionen verwüstet

DWD prüft gleich mehrere Tornado-Sichtungen: Rund 40 zum Teil Schwerverletzte - Zahlreiche Regionen verwüstet

Gleich mehrere Tornados könnten am Freitag über NRW gezogen sein, der DWD meldet nun zahlreiche Hinweise auf Sichtungen. Rund 40 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.
DWD prüft gleich mehrere Tornado-Sichtungen: Rund 40 zum Teil Schwerverletzte - Zahlreiche Regionen verwüstet

Aussichten für München

In den nächsten Tagen zeigt sich das Wetter heiter. Am Montag kann es zu Gewittern kommen. Die Höchsttemperaturen für München bewegen sich um 23 Grad. Vor allem am Samstag weht ein teilweise kräftiger Wind aus westlicher Richtung.

  • 00 Uhr
    bewölkt, Schauer
    60%
    24°
    W3
  • 03 Uhr
    bedeckt, Schauer+Gewitter
    65%
    18°
    W3
  • 06 Uhr
    bewölkt, Regen
    70%
    16°
    W3
  • 09 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    30%
    17°
    NW3
  • 12 Uhr
    sonnig
    30%
    19°
    W3
  • 15 Uhr
    sonnig
    20%
    22°
    W3
  • 18 Uhr
    sonnig
    15%
    22°
    NW3
  • 21 Uhr
    sonnig
    10%
    17°
    NW2
  • 00 Uhr
    klar
    15%
    13°
    SW1
  • 03 Uhr
    klar
    10%
    11°
    SW2
  • 06 Uhr
    klar
    10%
    W1
  • 09 Uhr
    sonnig
    15%
    16°
    NO1
  • 12 Uhr
    sonnig
    25%
    20°
    N1
  • 15 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    25%
    23°
    N2
  • 18 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    35%
    23°
    N2
  • 21 Uhr
    bedeckt
    45%
    19°
    O2
  • 00 Uhr
    bedeckt, etwas Regen
    50%
    16°
    S2
  • 03 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    40%
    15°
    SO2
  • 06 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    30%
    13°
    SO2
  • 09 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    25%
    18°
    NO1
  • 12 Uhr
    bewölkt, Schauer+Gewitter
    55%
    19°
    SO2
  • 15 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    50%
    24°
    S3
  • 18 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    25°
    SO2
  • 21 Uhr
    bewölkt, Schauer+Gewitter
    65%
    16°
    S2
  • Dienstag
    24.05.22
    bedeckt, ergiebiger Regen
    85%
    16°
    15°
  • Mittwoch
    25.05.22
    bedeckt, Schauer
    70%
    16°
    12°
  • Donnerstag
    26.05.22
    unterschiedlich bewölkt
    30%
    18°
    12°
  • Freitag
    27.05.22
    unterschiedlich bewölkt
    15%
    17°
    12°
Unwetter in Deutschland fordern erstes Todesopfer - Mutmaßlicher Tornado reißt Kirchen-Spitze in die Tiefe

Unwetter in Deutschland fordern erstes Todesopfer - Mutmaßlicher Tornado reißt Kirchen-Spitze in die Tiefe

Unwetter in Deutschland: Der Deutsche Wetterdienst warnt am Freitag vor extremen Gewittern mit schweren Sturm- und Orkanböen plus großen Hagelkörnern. News-Ticker.
Unwetter in Deutschland fordern erstes Todesopfer - Mutmaßlicher Tornado reißt Kirchen-Spitze in die Tiefe

Wetter

Der Wetterbericht und die Wettervorhersage sind ein fester Bestandteil der täglichen Nachrichten. Meteorologen können mit Hilfe von immer komplexeren Simulationen und der Erfassung der zugehörigen Daten sehr genaue Vorhersagen des Wetters treffen. Typischerweise werden in der Wettervorhersage Prognosen zu den zu erwartenden Temperaturen, der Regenwahrscheinlichkeit sowie Windrichtung und Windgeschwindigkeit gemacht. Um das Wetter detailliert vorherzusagen, werden an Bodenmessstationen Werte wie der Luftdruck, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit kontinuierlich gemessen. Mit den Messdaten werden Simulationsmodelle gefüttert. Die Wettervorhersage ist nicht nur für die Planung der Freizeitaktivitäten wichtig. Viele Berufsgruppen sind auf möglichst detaillierte Vorhersagen angewiesen. So plant beispielsweise der Landwirt anhand dieser Daten, wann die Ernte eingeholt oder Äcker bestellt werden.
Hunderte Feuerwehreinsätze wegen Unwettern in Mittelfranken

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Das Unwetter im bayerischen Mittelfranken hat knapp 400 Feuerwehreinsätze in Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie in den Landkreisen Nürnberger Land, Fürth und …
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Unfälle und Millionenschäden durch Orkantief „Emmelinde“

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Starkregen und Gewitter verletzen Dutzende und bringen schwere Schäden. Schuld ist ein Tief namens „Emmelinde“. Vor allem Nordrhein-Westfalen wurde stark getroffen, hier …
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Über 40 Grad! Außergewöhnliche Hitzewelle droht Europa

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Während in Deutschland die nächsten Unwetter anrollen, steht Europa eine Hitzewelle bevor. Und das schon im Mai! Besonders Spanien trifft es.
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Unwetter in Bayern: DWD-Warnstufe drei - heftiger Starkregen und Hagel drohen

Unwetter in Bayern: DWD-Warnstufe drei - heftiger Starkregen und Hagel drohen

Es wird brenzlig in Bayern: Von einer „hochexplosiven Lage“ ist die Rede. Für einige Regionen Bayerns gelten die Warnstufen zwei und drei.
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Unwetter-Front zieht über Deutschland: Meteorologe warnt sogar vor Tornados und „extremer Wetterwoche“

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Eine Unwetter-Walze überzieht Deutschland, eine DWD-Karte zeigte seit dem Morgen lokale Gewitter. Die bringen starken Regen und teilweise Hagel mit sich.
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Blitz schlägt in Dachstuhl ein: Haus in Franken gerät bei Unwetter in Brand

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Die Gewitter in Bayern haben bereits erste Schäden verursacht. Ein Blitz schlug in einen Dachstuhl ein, dieser fing sofort Feuer. Auch Keller liefen voll.
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Gewitter, Hagel, Überschwemmung - Mann stirbt in Keller

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Gewitter, starker Regen, Hagelkörner. Über Rheinland-Pfalz und das Saarland zogen am Freitag dicke Wolken - ein Mann kam mutmaßlich wegen des Unwetters ums Leben. Am …
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Hütte bei Unwetter eingestürzt: 14 Verletzte

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Beim Einsturz einer Holzhütte bei einem Unwetter in Mittelfranken sind 14 Menschen verletzt worden, darunter mehrere Kinder. Eine 37 Jahre alte Frau sei mit schwersten …
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Tief „Emmelinde“: Regen und Blitze, aber kein Unwetter

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Die befürchteten Unwetter sind mit dem Eintreffen von Tief „Emmelinde“ in Berlin und Brandenburg am Freitagabend ausgeblieben. Zwar regnete es in der Hauptstadt …
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Kaum Unwetter in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt

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Anders als befürchtet sind Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt am Freitagabend vielerorts von unwetterartigen Regenfällen verschont geblieben. Am stärksten habe es in …
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Sachsen-Anhalt von größeren Gewitterschäden verschont

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Trotz Unwetterwarnungen hat es in Sachsen-Anhalt am Freitagabend laut Polizei keine nennenswerten Probleme durch Gewitter gegeben. Das ergab eine Anfrage im Lagezentrum …
Sachsen-Anhalt von größeren Gewitterschäden verschont

So ist das deutsche Wetter

Wetter: Temperaturen, Niederschlag und mehr - der deutsche Durchschnitt

Das Wetter in Deutschland lässt sich als Durchschnitt vieler Werte beschreiben: Temperaturen, Niederschlag, Windstärke, Sonnenstunden und mehr.

  • Die Temperaturen in Deutschland steigen an.
  • Die Entwicklung beim Wetter zeigt auch abnehmende Niederschläge.
  • Unwetter und extreme Wetterlagen werden immer häufiger.

Daten zum Wetter: Durchschnittstemperaturen 

Das Wetter wird immer wärmer in Deutschland - seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Deutschland im Jahr 1881 sind die Temperaturen um über 1 Grad gestiegen. Durchschnittlich ist der wärmste Monat der Juli mit einem Temperaturdurchschnitt von 19,8. Der August weist mit 18,9 Grad die zweithöchste Durchschnittswärme auf. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur von 0,6 Grad. 

Insgesamt liegt die Durchschnittstemperatur in Deutschland bei 10,4 Grad. Von zehn der wärmsten Jahre Deutschlands fanden neun nach 2000 statt. Die steigenden Temperaturen haben zur Folge, dass der Frühling früher einsetzt - pro Jahrzehnt circa 2,5 Tage.

Wetter in Deutschland: Höchsttemperaturen und Temperaturrekorde

Mehrere Rekordwerte zeigen, wie unterschiedlich das Wetter im Jahresverlauf sein kann. Natürlich spielen zusätzlich auch regionale Unterschiede eine Rolle. Am 25. Juli 2019 wurde die bisher höchste Temperatur Deutschlands gemessen - ein Hitzerekord: In Lingen im Emsland zeigte das Thermometer an diesem Tag die Rekordtemperatur 42,6 Grad an. „Heiße Tage“ - so nennt man Tage mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 Grad - nehmen tendenziell zu.

Die tiefste Temperatur (von −37,8 Grad) wurde 1929 in Hüll erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst meldete.

Sonnenstunden haben Einfluss auf das Wetter

2018 wurde in Deutschland eine durchschnittliche Sonnenscheindauer von 2.020 Stunden aufgezeichnet. Somit war das Jahr 2018 das Jahr mit der bisher längsten Sonnenscheindauer. Das freundlichste Wetter hatten die Bundesländer Brandenburg und Berlin sowie Sachsen-Anhalt. Sie bekamen die meiste Sonne ab.

Die durchschnittlich höchste Sonnenscheindauer der letzten Jahre liegt bei 198 Stunden mit Sonnenschein im Juli, die niedrigste Sonnenscheindauer findet man im Dezember mit 38 Sonnenstunden. Am seltensten schien die Sonne in Hamburg, Thüringen und Schleswig-Holstein.

Die häufigere Sonnenstrahlung kann sich negativ auf die menschliche Gesundheit (im Form von Sonnenbrand) auswirken, aber andererseits auch einen positiven Effekt (höhere Vitamin-D-Bildung) haben. 

Wetter-Durchschnitt für Luftfeuchtigkeit und Niederschläge

In Deutschland herrscht im Sommer eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von circa 70 Prozent, im Winter von 85 Prozent. Dieser Wert, der in Wettervorhersagen häufig für einen einzelnen Tag angegeben wird, schwankt im Durchschnitt also mit der Jahreszeit. Im Durchschnitt fallen in Deutschland 590 Liter Regen pro Quadratmeter im Jahr. Die häufigsten Regentage bringt uns das Wetter in den Sommermonaten.

Am meisten Niederschläge kommen in Deutschland im Saarland vor. Die meisten Regentage verzeichnet die Stadt Halle an der Saale mit insgesamt 266 Regentagen (im Jahr 2004). Auf Platz zwei und drei folgen Köln mit 263 Regentagen und Freiburg mit 218 Tagen mit Niederschlag.

Tendenziell nehmen die Niederschläge in Deutschland allerdings ab, 2018 war seit Beginn der Aufzeichnungen das niederschlagärmste Jahr in Deutschland. Ein besonders trockenes Wetter kann große Probleme verursachen. Zu wenig Niederschlag erhöht die Gefahr für Waldbrände und wirkt sich negativ auf die Landwirtschaft aus. Gerade in den Sommermonaten unterschreiten die Niederschläge den gewünschten Wert.

In den Monaten von Oktober bis April können sich die Niederschläge in Schnee verwandeln, je nach Höhenlage variiert die Schneemenge. Neuschneetage sind dabei in Gebirgslagen circa zehnmal so häufig wie im Flachland.

Bei welchem Wetter gibt es Unwetterwarnungen?

Extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf - Ursache ist der Klimawandel. Aber nicht jedes Unwetter ist gleich. Zu Unwettern zählt der Deutsche Wetterdienst abweichende bis extreme Wetterzustände wie Gewitter, Starkregen, Dauerregen, Glatteis, Schneefall und –verwehungen, Tauwetter, Hitze, Windböen und Hagel. 

Für solche Unwetterlagen gibt es vier Warnstufen: Wetterwarnungen, Warnungen vor markantem Wetter, Unwetterwarnungen und Warnungen vor extremem Unwetter.

Durchschnittlich bringt uns das Wetter in Deutschland zwischen circa 20 und 35 Gewittertage (mit Blitz und Donner). Starkregen tritt in Deutschland selten auf - statistisch gesehen nur einmal im Jahr. Das gleiche gilt für Dauerregen. Eine extreme Hitzebelastung ist trotz steigender Temperaturen noch selten in Deutschland.

Wetter in Deutschland: Wind, Sturm und Tornado

Hohe Windgeschwindigkeiten können zu Windböen, Stürmen oder Orkanen führen, die höchsten sogar zu Tornados. Sie können als Begleiterscheinungen von Gewittern auftreten, die häufiger im Sommer stattfinden, oder im Bereich von Sturmtiefs, die zumeist im Herbst und Winter Saison haben. 

In Deutschland wüten im Jahr circa 20 Tornados.

Rubriklistenbild: © dpa / Tom Weller