Gewitterkomplexe ziehen auf Bayern zu: Seltenes Phänomen „befeuert“ Superzellen

Gewitterkomplexe ziehen auf Bayern zu: Seltenes Phänomen „befeuert“ Superzellen

Nach einigen sehr warmen Tagen in Bayern ändert sich die Wetterlage. Die Hitze hat Gewitter im Gepäck. Schwere Unwetter ziehen über den Freistaat.
Gewitterkomplexe ziehen auf Bayern zu: Seltenes Phänomen „befeuert“ Superzellen

Aussichten für München

Die Sonne bestimmt in der Region München das Wetter und scheint von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Am Montag kann es aber zu Gewittern kommen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen für München bei etwa 23 Grad. Am Montag weht ein teilweise böig auffrischender Wind aus westlicher Richtung.

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Unwetter-Zelle mit Starkregen über Bayern hinweggezogen: Gewitter-Pause bis Montag

Unwetter-Zelle mit Starkregen über Bayern hinweggezogen: Gewitter-Pause bis Montag

Am Freitag zeigte sich das Wetter in Bayern von zwei Seiten. Der Norden konnte sich über Sonne und einen wolkenfreien Himmel freuen. Im Süden krachte es ordentlich.
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Wetter

Der Wetterbericht und die Wettervorhersage sind ein fester Bestandteil der täglichen Nachrichten. Meteorologen können mit Hilfe von immer komplexeren Simulationen und der Erfassung der zugehörigen Daten sehr genaue Vorhersagen des Wetters treffen. Typischerweise werden in der Wettervorhersage Prognosen zu den zu erwartenden Temperaturen, der Regenwahrscheinlichkeit sowie Windrichtung und Windgeschwindigkeit gemacht. Um das Wetter detailliert vorherzusagen, werden an Bodenmessstationen Werte wie der Luftdruck, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit kontinuierlich gemessen. Mit den Messdaten werden Simulationsmodelle gefüttert. Die Wettervorhersage ist nicht nur für die Planung der Freizeitaktivitäten wichtig. Viele Berufsgruppen sind auf möglichst detaillierte Vorhersagen angewiesen. So plant beispielsweise der Landwirt anhand dieser Daten, wann die Ernte eingeholt oder Äcker bestellt werden.
Trockenheit erhöht Waldbrandgefahr in Niedersachsen

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In Teilen Niedersachsens steigt zum Wochenende die Waldbrandgefahr. Betroffen sind beispielsweise die Regionen um Lingen und Osnabrück, teilten die niedersächsischen …
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Hitze-Prognose für den Sommer – Experten warnen vor höheren Temperaturen, als in den Vorjahren

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Das ECMWF warnt vor einem deutlichen Temperaturanstieg im Sommer im Vergleich zu den Vorjahren. Schon im Mai sollen 30 Grad erreicht werden.
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„Gefühlt“ 35 Grad am Oberrhein

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Es wird heiß am Wochenende - allerdings nicht überall gleich. An den Küsten startet die Badesaison bei freundlichem Wetter, auch wenn das Wasser noch recht kühl ist.
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Regen ohne Ende: Wieder Überschwemmungen in Queensland

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Australien leidet sehr unter dem Klimawandel. Nach historischen Überschwemmungen im Februar und März regnet es nun in Teilen der Ostküste ohne Unterlass.
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„Hochsommerlage“ im Mai: Auch kommende Woche bleibt es warm in Deutschland – nur einzelne Gewitter

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Mittwoch war der bisher heißeste Tag des Jahres – und die Temperaturen bleiben weiterhin sommerlich: Die Omega-Wetterlage ermöglicht Freibad- und Grillspaß trotz der …
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Sommerliches Wetter am Wochenende

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Das Wochenende bringt Rheinland-Pfalz und dem Saarland sommerlich-warmes Wetter. Am Samstag sei es vielfach sonnig bei Höchstwerten zwischen 22 und 27 Grad, teilte der …
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Ab und an Sonne in Mecklenburg-Vorpommern

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In Mecklenburg-Vorpommern lässt sich in den kommenden Tagen hin und wieder die Sonne blicken. Am Freitag gibt es nur gelegentlich etwas Sonnenschein, wie der Deutsche …
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Wechselhaftes Wetter in Hamburg und Schleswig-Holstein

Wechselhaftes Wetter in Hamburg und Schleswig-Holstein

Das Wetter in Hamburg und Schleswig-Holstein ist in den kommenden Tagen wechselhaft und nur mäßig warm. Von der Nordseeküste bis zur Elbe und Ostsee kann es am Freitag …
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Sonne und Wolken in Niedersachsen und Bremen

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Die Menschen in Niedersachsen und Bremen erwartet in den kommenden Tagen ein Mix aus Sonne und Wolken. Am Freitag ist es im Norden zunächst zeitweise stark bewölkt mit …
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Sonniges Wochenende in NRW: Sonntag bis 29 Grad

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Die Menschen in Nordrhein-Westfalen können sich auf ein sonniges Wochenende freuen. Schon am Freitag lockert es nach wolkigem Beginn immer weiter auf, es bleibt …
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Sonniges Wochenende in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

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Die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können sich auf ein Wochenende mit viel Sonnenschein freuen. Dabei sei am Sonntag mit Temperaturen von bis zu 26 …
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So ist das deutsche Wetter

Wetter: Temperaturen, Niederschlag und mehr - der deutsche Durchschnitt

Das Wetter in Deutschland lässt sich als Durchschnitt vieler Werte beschreiben: Temperaturen, Niederschlag, Windstärke, Sonnenstunden und mehr.

  • Die Temperaturen in Deutschland steigen an.
  • Die Entwicklung beim Wetter zeigt auch abnehmende Niederschläge.
  • Unwetter und extreme Wetterlagen werden immer häufiger.

Daten zum Wetter: Durchschnittstemperaturen 

Das Wetter wird immer wärmer in Deutschland - seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Deutschland im Jahr 1881 sind die Temperaturen um über 1 Grad gestiegen. Durchschnittlich ist der wärmste Monat der Juli mit einem Temperaturdurchschnitt von 19,8. Der August weist mit 18,9 Grad die zweithöchste Durchschnittswärme auf. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur von 0,6 Grad. 

Insgesamt liegt die Durchschnittstemperatur in Deutschland bei 10,4 Grad. Von zehn der wärmsten Jahre Deutschlands fanden neun nach 2000 statt. Die steigenden Temperaturen haben zur Folge, dass der Frühling früher einsetzt - pro Jahrzehnt circa 2,5 Tage.

Wetter in Deutschland: Höchsttemperaturen und Temperaturrekorde

Mehrere Rekordwerte zeigen, wie unterschiedlich das Wetter im Jahresverlauf sein kann. Natürlich spielen zusätzlich auch regionale Unterschiede eine Rolle. Am 25. Juli 2019 wurde die bisher höchste Temperatur Deutschlands gemessen - ein Hitzerekord: In Lingen im Emsland zeigte das Thermometer an diesem Tag die Rekordtemperatur 42,6 Grad an. „Heiße Tage“ - so nennt man Tage mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 Grad - nehmen tendenziell zu.

Die tiefste Temperatur (von −37,8 Grad) wurde 1929 in Hüll erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst meldete.

Sonnenstunden haben Einfluss auf das Wetter

2018 wurde in Deutschland eine durchschnittliche Sonnenscheindauer von 2.020 Stunden aufgezeichnet. Somit war das Jahr 2018 das Jahr mit der bisher längsten Sonnenscheindauer. Das freundlichste Wetter hatten die Bundesländer Brandenburg und Berlin sowie Sachsen-Anhalt. Sie bekamen die meiste Sonne ab.

Die durchschnittlich höchste Sonnenscheindauer der letzten Jahre liegt bei 198 Stunden mit Sonnenschein im Juli, die niedrigste Sonnenscheindauer findet man im Dezember mit 38 Sonnenstunden. Am seltensten schien die Sonne in Hamburg, Thüringen und Schleswig-Holstein.

Die häufigere Sonnenstrahlung kann sich negativ auf die menschliche Gesundheit (im Form von Sonnenbrand) auswirken, aber andererseits auch einen positiven Effekt (höhere Vitamin-D-Bildung) haben. 

Wetter-Durchschnitt für Luftfeuchtigkeit und Niederschläge

In Deutschland herrscht im Sommer eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von circa 70 Prozent, im Winter von 85 Prozent. Dieser Wert, der in Wettervorhersagen häufig für einen einzelnen Tag angegeben wird, schwankt im Durchschnitt also mit der Jahreszeit. Im Durchschnitt fallen in Deutschland 590 Liter Regen pro Quadratmeter im Jahr. Die häufigsten Regentage bringt uns das Wetter in den Sommermonaten.

Am meisten Niederschläge kommen in Deutschland im Saarland vor. Die meisten Regentage verzeichnet die Stadt Halle an der Saale mit insgesamt 266 Regentagen (im Jahr 2004). Auf Platz zwei und drei folgen Köln mit 263 Regentagen und Freiburg mit 218 Tagen mit Niederschlag.

Tendenziell nehmen die Niederschläge in Deutschland allerdings ab, 2018 war seit Beginn der Aufzeichnungen das niederschlagärmste Jahr in Deutschland. Ein besonders trockenes Wetter kann große Probleme verursachen. Zu wenig Niederschlag erhöht die Gefahr für Waldbrände und wirkt sich negativ auf die Landwirtschaft aus. Gerade in den Sommermonaten unterschreiten die Niederschläge den gewünschten Wert.

In den Monaten von Oktober bis April können sich die Niederschläge in Schnee verwandeln, je nach Höhenlage variiert die Schneemenge. Neuschneetage sind dabei in Gebirgslagen circa zehnmal so häufig wie im Flachland.

Bei welchem Wetter gibt es Unwetterwarnungen?

Extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf - Ursache ist der Klimawandel. Aber nicht jedes Unwetter ist gleich. Zu Unwettern zählt der Deutsche Wetterdienst abweichende bis extreme Wetterzustände wie Gewitter, Starkregen, Dauerregen, Glatteis, Schneefall und –verwehungen, Tauwetter, Hitze, Windböen und Hagel. 

Für solche Unwetterlagen gibt es vier Warnstufen: Wetterwarnungen, Warnungen vor markantem Wetter, Unwetterwarnungen und Warnungen vor extremem Unwetter.

Durchschnittlich bringt uns das Wetter in Deutschland zwischen circa 20 und 35 Gewittertage (mit Blitz und Donner). Starkregen tritt in Deutschland selten auf - statistisch gesehen nur einmal im Jahr. Das gleiche gilt für Dauerregen. Eine extreme Hitzebelastung ist trotz steigender Temperaturen noch selten in Deutschland.

Wetter in Deutschland: Wind, Sturm und Tornado

Hohe Windgeschwindigkeiten können zu Windböen, Stürmen oder Orkanen führen, die höchsten sogar zu Tornados. Sie können als Begleiterscheinungen von Gewittern auftreten, die häufiger im Sommer stattfinden, oder im Bereich von Sturmtiefs, die zumeist im Herbst und Winter Saison haben. 

In Deutschland wüten im Jahr circa 20 Tornados.

Rubriklistenbild: © dpa / Tom Weller