Heißester Tag der Woche: Meteorologen warnen - Am Wochenende folgen schwere Gewitter

Heißester Tag der Woche: Meteorologen warnen - Am Wochenende folgen schwere Gewitter

Der Hochsommer parkt förmlich in Deutschland. Für den Donnerstag gilt gebietsweise eine extreme Hitzewarnung - dann kommen die Gewitter. Der Wetter-Ticker.
Heißester Tag der Woche: Meteorologen warnen - Am Wochenende folgen schwere Gewitter
Gewitter-Nacht hinterlässt heftige Spuren in Deutschland: Tornado sorgt für Millionen-Schaden

Gewitter-Nacht hinterlässt heftige Spuren in Deutschland: Tornado sorgt für Millionen-Schaden

Nach der Hitzewoche stehen Deutschland vielerorts Gewitter bevor. In Oberschwaben hat ein Tornado schwere Schäden angerichtet. Der Wetter-Ticker.
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Wetter

Der Wetterbericht und die Wettervorhersage sind ein fester Bestandteil der täglichen Nachrichten. Meteorologen können mit Hilfe von immer komplexeren Simulationen und der Erfassung der zugehörigen Daten sehr genaue Vorhersagen des Wetters treffen. Typischerweise werden in der Wettervorhersage Prognosen zu den zu erwartenden Temperaturen, der Regenwahrscheinlichkeit sowie Windrichtung und Windgeschwindigkeit gemacht. Um das Wetter detailliert vorherzusagen, werden an Bodenmessstationen Werte wie der Luftdruck, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit kontinuierlich gemessen. Mit den Messdaten werden Simulationsmodelle gefüttert. Die Wettervorhersage ist nicht nur für die Planung der Freizeitaktivitäten wichtig. Viele Berufsgruppen sind auf möglichst detaillierte Vorhersagen angewiesen. So plant beispielsweise der Landwirt anhand dieser Daten, wann die Ernte eingeholt oder Äcker bestellt werden.
Sozialverband fordert Schutz für Obdachlose bei Hitzewellen

Sozialverband fordert Schutz für Obdachlose bei Hitzewellen

Der Asphalt heizt bei den hohen Temperaturen in den Städten massiv auf. Wer kein kühles Dach über dem Kopf hat, dem drohen auch gesundheitliche Probleme. Für Obdachlose …
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Extremschmelze beschleunigt Sterben der deutschen Gletscher

Extremschmelze beschleunigt Sterben der deutschen Gletscher

Nicht nur die Menschen, auch die Gletscher schwitzen derzeit mehr als sonst. Was Menschen mit Getränken ausgleichen können, führt bei den Gletschern zwischen …
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Sachsen-Anhalt hat stark in Hochwasserschutz investiert

Sachsen-Anhalt hat stark in Hochwasserschutz investiert

Teile Sachsen-Anhalts versanken vor 20 Jahren in Wassermassen. Nur elf Jahre später wiederholte sich das sogenannte Jahrhunderthochwasser. Das Land hat inzwischen …
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Wetter in Deutschland: Hitze-Sommer geht weiter! Experte mit konkreter Prognose

Wetter in Deutschland: Hitze-Sommer geht weiter! Experte mit konkreter Prognose

Der Sommer bringt hohe Temperaturen und trockene Böden. Wer jetzt auf Niederschlag hofft, wird leider bitter enttäuscht. Das trockene Wetter wird noch ein wenig …
Wetter in Deutschland: Hitze-Sommer geht weiter! Experte mit konkreter Prognose

Schiffskonvoi bei „Rhein in Flammen“ abgesagt

Wegen des sinkenden Rheinpegels ist der Schiffskonvoi bei dem Feuerwerksspektakel „Rhein in Flammen“ abgesagt worden. „Wir hätten uns unser erstes 'Rhein in Flammen' …
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Behörde: Einschränkungen der Rhein-Schifffahrt möglich

Wegen niedriger Wasserstände hat die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) weitere Einschränkungen der Schifffahrt auf dem Rhein in den nächsten Tagen nicht …
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Pyro Games in Dresden wegen Brandgefahr verschoben

Wegen anhaltender Brandgefahr ist das für Ende August geplant Feuerwerk-Event Pyro Games in Dresden in den Oktober verschoben worden. Mit Blick auf die aktuellen …
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Weiter Niedrigwasser in Sachsens Flüssen: Elbdampfer fahren

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Trotz Trockenheit und Regenmangels hat die Elbe am Oberlauf derzeit für die touristische Schifffahrt noch genügend Wasser. Während der Gütertransport auf dem Fluss schon …
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Sächsische Schweiz: Waldbrand-Lage verbessert sich weiter

Sächsische Schweiz: Waldbrand-Lage verbessert sich weiter

Die Lage im Waldbrandgebiet in der Sächsischen Schweiz beruhigt sich allmählich. Einige Glutnester müssen allerdings noch bekämpft werden. Zudem wurden vier mutmaßliche …
Sächsische Schweiz: Waldbrand-Lage verbessert sich weiter
Lage im Waldbrandgebiet verbessert sich weiter

Lage im Waldbrandgebiet verbessert sich weiter

Die Situation im Waldbrandgebiet Sächsische Schweiz verbessert sich langsam, aber stetig. „In einem weiteren Gebiet konnten die Einsatzkräfte „Feuer aus“ vermelden. Es …
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Rheinland-Pfalz und Saarland: Sonnig und verbreitet trocken

Rheinland-Pfalz und Saarland: Sonnig und verbreitet trocken

Sonne und heiße Temperaturen bestimmen weiterhin das Wetter in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Am Mittwoch werden Höchstwerte zwischen 29 und 33 Grad Celsius erwartet, …
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So ist das deutsche Wetter

Wetter: Temperaturen, Niederschlag und mehr - der deutsche Durchschnitt

Das Wetter in Deutschland lässt sich als Durchschnitt vieler Werte beschreiben: Temperaturen, Niederschlag, Windstärke, Sonnenstunden und mehr.

  • Die Temperaturen in Deutschland steigen an.
  • Die Entwicklung beim Wetter zeigt auch abnehmende Niederschläge.
  • Unwetter und extreme Wetterlagen werden immer häufiger.

Daten zum Wetter: Durchschnittstemperaturen 

Das Wetter wird immer wärmer in Deutschland - seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Deutschland im Jahr 1881 sind die Temperaturen um über 1 Grad gestiegen. Durchschnittlich ist der wärmste Monat der Juli mit einem Temperaturdurchschnitt von 19,8. Der August weist mit 18,9 Grad die zweithöchste Durchschnittswärme auf. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur von 0,6 Grad. 

Insgesamt liegt die Durchschnittstemperatur in Deutschland bei 10,4 Grad. Von zehn der wärmsten Jahre Deutschlands fanden neun nach 2000 statt. Die steigenden Temperaturen haben zur Folge, dass der Frühling früher einsetzt - pro Jahrzehnt circa 2,5 Tage.

Wetter in Deutschland: Höchsttemperaturen und Temperaturrekorde

Mehrere Rekordwerte zeigen, wie unterschiedlich das Wetter im Jahresverlauf sein kann. Natürlich spielen zusätzlich auch regionale Unterschiede eine Rolle. Am 25. Juli 2019 wurde die bisher höchste Temperatur Deutschlands gemessen - ein Hitzerekord: In Lingen im Emsland zeigte das Thermometer an diesem Tag die Rekordtemperatur 42,6 Grad an. „Heiße Tage“ - so nennt man Tage mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 Grad - nehmen tendenziell zu.

Die tiefste Temperatur (von −37,8 Grad) wurde 1929 in Hüll erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst meldete.

Sonnenstunden haben Einfluss auf das Wetter

2018 wurde in Deutschland eine durchschnittliche Sonnenscheindauer von 2.020 Stunden aufgezeichnet. Somit war das Jahr 2018 das Jahr mit der bisher längsten Sonnenscheindauer. Das freundlichste Wetter hatten die Bundesländer Brandenburg und Berlin sowie Sachsen-Anhalt. Sie bekamen die meiste Sonne ab.

Die durchschnittlich höchste Sonnenscheindauer der letzten Jahre liegt bei 198 Stunden mit Sonnenschein im Juli, die niedrigste Sonnenscheindauer findet man im Dezember mit 38 Sonnenstunden. Am seltensten schien die Sonne in Hamburg, Thüringen und Schleswig-Holstein.

Die häufigere Sonnenstrahlung kann sich negativ auf die menschliche Gesundheit (im Form von Sonnenbrand) auswirken, aber andererseits auch einen positiven Effekt (höhere Vitamin-D-Bildung) haben. 

Wetter-Durchschnitt für Luftfeuchtigkeit und Niederschläge

In Deutschland herrscht im Sommer eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von circa 70 Prozent, im Winter von 85 Prozent. Dieser Wert, der in Wettervorhersagen häufig für einen einzelnen Tag angegeben wird, schwankt im Durchschnitt also mit der Jahreszeit. Im Durchschnitt fallen in Deutschland 590 Liter Regen pro Quadratmeter im Jahr. Die häufigsten Regentage bringt uns das Wetter in den Sommermonaten.

Am meisten Niederschläge kommen in Deutschland im Saarland vor. Die meisten Regentage verzeichnet die Stadt Halle an der Saale mit insgesamt 266 Regentagen (im Jahr 2004). Auf Platz zwei und drei folgen Köln mit 263 Regentagen und Freiburg mit 218 Tagen mit Niederschlag.

Tendenziell nehmen die Niederschläge in Deutschland allerdings ab, 2018 war seit Beginn der Aufzeichnungen das niederschlagärmste Jahr in Deutschland. Ein besonders trockenes Wetter kann große Probleme verursachen. Zu wenig Niederschlag erhöht die Gefahr für Waldbrände und wirkt sich negativ auf die Landwirtschaft aus. Gerade in den Sommermonaten unterschreiten die Niederschläge den gewünschten Wert.

In den Monaten von Oktober bis April können sich die Niederschläge in Schnee verwandeln, je nach Höhenlage variiert die Schneemenge. Neuschneetage sind dabei in Gebirgslagen circa zehnmal so häufig wie im Flachland.

Bei welchem Wetter gibt es Unwetterwarnungen?

Extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf - Ursache ist der Klimawandel. Aber nicht jedes Unwetter ist gleich. Zu Unwettern zählt der Deutsche Wetterdienst abweichende bis extreme Wetterzustände wie Gewitter, Starkregen, Dauerregen, Glatteis, Schneefall und –verwehungen, Tauwetter, Hitze, Windböen und Hagel. 

Für solche Unwetterlagen gibt es vier Warnstufen: Wetterwarnungen, Warnungen vor markantem Wetter, Unwetterwarnungen und Warnungen vor extremem Unwetter.

Durchschnittlich bringt uns das Wetter in Deutschland zwischen circa 20 und 35 Gewittertage (mit Blitz und Donner). Starkregen tritt in Deutschland selten auf - statistisch gesehen nur einmal im Jahr. Das gleiche gilt für Dauerregen. Eine extreme Hitzebelastung ist trotz steigender Temperaturen noch selten in Deutschland.

Wetter in Deutschland: Wind, Sturm und Tornado

Hohe Windgeschwindigkeiten können zu Windböen, Stürmen oder Orkanen führen, die höchsten sogar zu Tornados. Sie können als Begleiterscheinungen von Gewittern auftreten, die häufiger im Sommer stattfinden, oder im Bereich von Sturmtiefs, die zumeist im Herbst und Winter Saison haben. 

In Deutschland wüten im Jahr circa 20 Tornados.

Rubriklistenbild: © dpa / Tom Weller