Unwetter ziehen erneut über Bayern: „extreme Sturzfluten“ möglich - DWD warnt vor schweren Gewittern

Unwetter ziehen erneut über Bayern: „extreme Sturzfluten“ möglich - DWD warnt vor schweren Gewittern

Es ist ein Auf und Ab: Nachdem sich der Sommer in Bayern einige Tage von seiner besten Seite zeigte, drohen am Wochenende erneut schwere Gewitter.
Unwetter ziehen erneut über Bayern: „extreme Sturzfluten“ möglich - DWD warnt vor schweren Gewittern

Aussichten für München

In den nächsten Tagen gibt es beim Wetter in der Region München einen Mix aus Wolken und Sonne. Es kommt wiederholt zu Gewittern, besonders am Sonntag und Montag. Die Tageshöchsttemperaturen gehen in der Region München von 26 Grad am Samstag auf 22 Grad am Sonntag zurück.

  • 00 Uhr
    klar
    15%
    17°
    SO2
  • 03 Uhr
    klar
    15%
    15°
    SO2
  • 06 Uhr
    klar
    20%
    14°
    SO2
  • 09 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    20°
    O2
  • 12 Uhr
    bewölkt, Schauer
    60%
    22°
    NO2
  • 15 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    40%
    26°
    N2
  • 18 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    25°
    W2
  • 21 Uhr
    bewölkt, Schauer+Gewitter
    75%
    19°
    W3
  • 00 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    18°
    SW2
  • 03 Uhr
    bewölkt, Schauer
    55%
    16°
    W1
  • 06 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    16°
    W2
  • 09 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    50%
    18°
    NW2
  • 12 Uhr
    bedeckt, etwas Regen
    60%
    20°
    N2
  • 15 Uhr
    bedeckt
    45%
    22°
    NO1
  • 18 Uhr
    bewölkt, Schauer+Gewitter
    65%
    19°
    SW0
  • 21 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    18°
    S2
  • 00 Uhr
    klar
    45%
    16°
    SW2
  • 03 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    35%
    15°
    S2
  • 06 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    35%
    15°
    S1
  • 09 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    40%
    19°
    NO0
  • 12 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    40%
    23°
    NO1
  • 15 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    60%
    22°
    N1
  • 18 Uhr
    bewölkt, Schauer+Gewitter
    70%
    22°
    W1
  • 21 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    65%
    19°
    SW1
  • Dienstag
    27.07.21
    bewölkt, Schauer+Gewitter
    70%
    24°
    16°
  • Mittwoch
    28.07.21
    sonnig
    45%
    25°
    16°
  • Donnerstag
    29.07.21
    bewölkt, Schauer
    55%
    29°
    15°
  • Freitag
    30.07.21
    bewölkt, Schauer
    75%
    25°
    18°
Neuer Regen in Krisenregion: Freiwillige sollen ein Gebiet sofort verlassen - Polizei kämpft mit Verkehrschaos

Neuer Regen in Krisenregion: Freiwillige sollen ein Gebiet sofort verlassen - Polizei kämpft mit Verkehrschaos

Am Wochenende könnten bereits schwer gebeutelte Regionen erneut von Unwettern heimgesucht werden. Erste Sicherheitsmaßnahmen wurden getroffen.
Neuer Regen in Krisenregion: Freiwillige sollen ein Gebiet sofort verlassen - Polizei kämpft mit Verkehrschaos

Wetter

Der Wetterbericht und die Wettervorhersage sind ein fester Bestandteil der täglichen Nachrichten. Meteorologen können mit Hilfe von immer komplexeren Simulationen und der Erfassung der zugehörigen Daten sehr genaue Vorhersagen des Wetters treffen. Typischerweise werden in der Wettervorhersage Prognosen zu den zu erwartenden Temperaturen, der Regenwahrscheinlichkeit sowie Windrichtung und Windgeschwindigkeit gemacht. Um das Wetter detailliert vorherzusagen, werden an Bodenmessstationen Werte wie der Luftdruck, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit kontinuierlich gemessen. Mit den Messdaten werden Simulationsmodelle gefüttert. Die Wettervorhersage ist nicht nur für die Planung der Freizeitaktivitäten wichtig. Viele Berufsgruppen sind auf möglichst detaillierte Vorhersagen angewiesen. So plant beispielsweise der Landwirt anhand dieser Daten, wann die Ernte eingeholt oder Äcker bestellt werden.
Flutkatastrophe in Deutschland: Helfer erheben schwere Vorwürfe – „Mit Müll beschmissen“

Flutkatastrophe in Deutschland: Helfer erheben schwere Vorwürfe – „Mit Müll beschmissen“

Viele Menschen packen nach der Flut-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit an. Doch mancherorts wurden Personen deswegen attackiert.
Flutkatastrophe in Deutschland: Helfer erheben schwere Vorwürfe – „Mit Müll beschmissen“
Bayern: Erst ziehen neue Unwetter auf - die weitere Sommer-Prognose deprimiert dann völlig

Bayern: Erst ziehen neue Unwetter auf - die weitere Sommer-Prognose deprimiert dann völlig

Hoch Dana lieferte eine kurze, sommerliche Verschnaufpause: Doch das Wetter in Bayern bekommt seine alten Angewohnheiten nicht los: Unwetter mit Starkregen und Sturm …
Bayern: Erst ziehen neue Unwetter auf - die weitere Sommer-Prognose deprimiert dann völlig
„Kein einziges Fass mehr da“ - Weinbau an der Ahr am Boden

„Kein einziges Fass mehr da“ - Weinbau an der Ahr am Boden

Die Sturzflut spülte Keller der Weingüter leer und zerstörte ganze Weinberge. Jetzt soll zumindest der 2021er Jahrgang gerettet werden - mit Hilfe von Winzern von der …
„Kein einziges Fass mehr da“ - Weinbau an der Ahr am Boden
Neue Gefahr in Hochwassergebieten droht: Unwetter-Prognose macht Sorge

Neue Gefahr in Hochwassergebieten droht: Unwetter-Prognose macht Sorge

Die vom Hochwasser stark betroffenen Katastrophengebiete im Westen Deutschlands fürchten neue Regenfälle. Die Wetteraussichten für die nächsten Tage bereiten Sorge.
Neue Gefahr in Hochwassergebieten droht: Unwetter-Prognose macht Sorge
Erst „eklig heiß, dann knallt es ordentlich“: Wetter-Experte spricht deutliche Warnung vor Sturzfluten aus

Erst „eklig heiß, dann knallt es ordentlich“: Wetter-Experte spricht deutliche Warnung vor Sturzfluten aus

Aktuell ist es beim Wetter in Deutschland ruhig. Am Wochenende stellt sich die Wetterlage um. Neue Gewitter mit Gefahr von Sturzfluten drohen, warnen Wetterexperten.
Erst „eklig heiß, dann knallt es ordentlich“: Wetter-Experte spricht deutliche Warnung vor Sturzfluten aus
Nach schweren Überflutungen im Berchtesgadener Land - Hochwasserwarnung für Gebiete im Süden Bayerns

Nach schweren Überflutungen im Berchtesgadener Land - Hochwasserwarnung für Gebiete im Süden Bayerns

Seit Samstagmorgen gilt eine konkrete Unwetterwarnung für mehrere Landkreise im Südosten Bayerns. Mittlerweile gibt es auch eine Hochwasserwarnung.
Nach schweren Überflutungen im Berchtesgadener Land - Hochwasserwarnung für Gebiete im Süden Bayerns
Hochwasserschäden: Dürfen betroffene Arbeitnehmer jetzt einfach zuhause bleiben?

Hochwasserschäden: Dürfen betroffene Arbeitnehmer jetzt einfach zuhause bleiben?

Wurde die eigene Wohnung überflutet oder das Haus nach einem Hochwasser unbewohnbar, wird der Job nachrangig. Aber wie sieht es rechtlich aus? Was gilt für vom …
Hochwasserschäden: Dürfen betroffene Arbeitnehmer jetzt einfach zuhause bleiben?
Wetter-Prognose für Deutschland: Hitze nach der Flut - doch nächster Knall schon in Sicht

Wetter-Prognose für Deutschland: Hitze nach der Flut - doch nächster Knall schon in Sicht

Wetter in Deutschland: Tief „Bernd“ ist abgezogen. Die Woche nach dem Hochwasser sieht nach 30 Grad aus! Doch ein neues Tief bringt erneut Unwetter.
Wetter-Prognose für Deutschland: Hitze nach der Flut - doch nächster Knall schon in Sicht
Flutkatastrophe für ARD-Wetterexperte der letzte Warnschuss: „Wir müssen endlich neue Wege gehen“

Flutkatastrophe für ARD-Wetterexperte der letzte Warnschuss: „Wir müssen endlich neue Wege gehen“

Für ARD-Wetterexperte Sven Plöger ist die Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz der letzte Warnschuss. Der Experte spricht Klartext in Sachen Klimaschutz.
Flutkatastrophe für ARD-Wetterexperte der letzte Warnschuss: „Wir müssen endlich neue Wege gehen“
Unwetter am Wochenende: DWD warnt auch vor Flut-Gefahr in Bayern - historische Höchststände befürchtet

Unwetter am Wochenende: DWD warnt auch vor Flut-Gefahr in Bayern - historische Höchststände befürchtet

Am Alpenrand wird ein Starkregen-Ereignis erwartet. Ab Samstag warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor sehr, sehr viel Niederschlag. Es kann zu historisch hohen …
Unwetter am Wochenende: DWD warnt auch vor Flut-Gefahr in Bayern - historische Höchststände befürchtet
Unwetter-Warnungen für Deutschland: Nächster Starkregen droht - jetzt rückt der Süden in den Fokus

Unwetter-Warnungen für Deutschland: Nächster Starkregen droht - jetzt rückt der Süden in den Fokus

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor weiteren Unwettern. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg scheint sich die Lage zuzuspitzen.
Unwetter-Warnungen für Deutschland: Nächster Starkregen droht - jetzt rückt der Süden in den Fokus

So ist das deutsche Wetter

Wetter: Temperaturen, Niederschlag und mehr - der deutsche Durchschnitt

Das Wetter in Deutschland lässt sich als Durchschnitt vieler Werte beschreiben: Temperaturen, Niederschlag, Windstärke, Sonnenstunden und mehr.

  • Die Temperaturen in Deutschland steigen an.
  • Die Entwicklung beim Wetter zeigt auch abnehmende Niederschläge.
  • Unwetter und extreme Wetterlagen werden immer häufiger.

Daten zum Wetter: Durchschnittstemperaturen 

Das Wetter wird immer wärmer in Deutschland - seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Deutschland im Jahr 1881 sind die Temperaturen um über 1 Grad gestiegen. Durchschnittlich ist der wärmste Monat der Juli mit einem Temperaturdurchschnitt von 19,8. Der August weist mit 18,9 Grad die zweithöchste Durchschnittswärme auf. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur von 0,6 Grad. 

Insgesamt liegt die Durchschnittstemperatur in Deutschland bei 10,4 Grad. Von zehn der wärmsten Jahre Deutschlands fanden neun nach 2000 statt. Die steigenden Temperaturen haben zur Folge, dass der Frühling früher einsetzt - pro Jahrzehnt circa 2,5 Tage.

Wetter in Deutschland: Höchsttemperaturen und Temperaturrekorde

Mehrere Rekordwerte zeigen, wie unterschiedlich das Wetter im Jahresverlauf sein kann. Natürlich spielen zusätzlich auch regionale Unterschiede eine Rolle. Am 25. Juli 2019 wurde die bisher höchste Temperatur Deutschlands gemessen - ein Hitzerekord: In Lingen im Emsland zeigte das Thermometer an diesem Tag die Rekordtemperatur 42,6 Grad an. „Heiße Tage“ - so nennt man Tage mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 Grad - nehmen tendenziell zu.

Die tiefste Temperatur (von −37,8 Grad) wurde 1929 in Hüll erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst meldete.

Sonnenstunden haben Einfluss auf das Wetter

2018 wurde in Deutschland eine durchschnittliche Sonnenscheindauer von 2.020 Stunden aufgezeichnet. Somit war das Jahr 2018 das Jahr mit der bisher längsten Sonnenscheindauer. Das freundlichste Wetter hatten die Bundesländer Brandenburg und Berlin sowie Sachsen-Anhalt. Sie bekamen die meiste Sonne ab.

Die durchschnittlich höchste Sonnenscheindauer der letzten Jahre liegt bei 198 Stunden mit Sonnenschein im Juli, die niedrigste Sonnenscheindauer findet man im Dezember mit 38 Sonnenstunden. Am seltensten schien die Sonne in Hamburg, Thüringen und Schleswig-Holstein.

Die häufigere Sonnenstrahlung kann sich negativ auf die menschliche Gesundheit (im Form von Sonnenbrand) auswirken, aber andererseits auch einen positiven Effekt (höhere Vitamin-D-Bildung) haben. 

Wetter-Durchschnitt für Luftfeuchtigkeit und Niederschläge

In Deutschland herrscht im Sommer eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von circa 70 Prozent, im Winter von 85 Prozent. Dieser Wert, der in Wettervorhersagen häufig für einen einzelnen Tag angegeben wird, schwankt im Durchschnitt also mit der Jahreszeit. Im Durchschnitt fallen in Deutschland 590 Liter Regen pro Quadratmeter im Jahr. Die häufigsten Regentage bringt uns das Wetter in den Sommermonaten.

Am meisten Niederschläge kommen in Deutschland im Saarland vor. Die meisten Regentage verzeichnet die Stadt Halle an der Saale mit insgesamt 266 Regentagen (im Jahr 2004). Auf Platz zwei und drei folgen Köln mit 263 Regentagen und Freiburg mit 218 Tagen mit Niederschlag.

Tendenziell nehmen die Niederschläge in Deutschland allerdings ab, 2018 war seit Beginn der Aufzeichnungen das niederschlagärmste Jahr in Deutschland. Ein besonders trockenes Wetter kann große Probleme verursachen. Zu wenig Niederschlag erhöht die Gefahr für Waldbrände und wirkt sich negativ auf die Landwirtschaft aus. Gerade in den Sommermonaten unterschreiten die Niederschläge den gewünschten Wert.

In den Monaten von Oktober bis April können sich die Niederschläge in Schnee verwandeln, je nach Höhenlage variiert die Schneemenge. Neuschneetage sind dabei in Gebirgslagen circa zehnmal so häufig wie im Flachland.

Bei welchem Wetter gibt es Unwetterwarnungen?

Extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf - Ursache ist der Klimawandel. Aber nicht jedes Unwetter ist gleich. Zu Unwettern zählt der Deutsche Wetterdienst abweichende bis extreme Wetterzustände wie Gewitter, Starkregen, Dauerregen, Glatteis, Schneefall und –verwehungen, Tauwetter, Hitze, Windböen und Hagel. 

Für solche Unwetterlagen gibt es vier Warnstufen: Wetterwarnungen, Warnungen vor markantem Wetter, Unwetterwarnungen und Warnungen vor extremem Unwetter.

Durchschnittlich bringt uns das Wetter in Deutschland zwischen circa 20 und 35 Gewittertage (mit Blitz und Donner). Starkregen tritt in Deutschland selten auf - statistisch gesehen nur einmal im Jahr. Das gleiche gilt für Dauerregen. Eine extreme Hitzebelastung ist trotz steigender Temperaturen noch selten in Deutschland.

Wetter in Deutschland: Wind, Sturm und Tornado

Hohe Windgeschwindigkeiten können zu Windböen, Stürmen oder Orkanen führen, die höchsten sogar zu Tornados. Sie können als Begleiterscheinungen von Gewittern auftreten, die häufiger im Sommer stattfinden, oder im Bereich von Sturmtiefs, die zumeist im Herbst und Winter Saison haben. 

In Deutschland wüten im Jahr circa 20 Tornados.

Rubriklistenbild: © dpa / Tom Weller