Sturmtief überrollt Deutschland und bringt Flut-Gefahr: DWD warnt eindringlich - „vermeiden Sie ...“

Sturmtief überrollt Deutschland und bringt Flut-Gefahr: DWD warnt eindringlich - „vermeiden Sie ...“

Schwere Sturmlage im Anmarsch! Von der Nordsee zieht Sturmtief „Daniel“ auf. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Orkanböen.
Sturmtief überrollt Deutschland und bringt Flut-Gefahr: DWD warnt eindringlich - „vermeiden Sie ...“

Aussichten für München

In den nächsten Tagen zeigt sich das Wetter in der Region München zunächst teils bewölkt, teils freundlich, am Samstag dann bedeckt. Es fällt verbreitet Schnee, besonders am Samstag. Die Tageshöchsttemperaturen steigen für die Region München von 1 Grad am Freitag auf 5 Grad am Samstag. Es weht ein teilweise kräftiger Wind aus südwestlicher Richtung.

  • 00 Uhr
    bedeckt
    45%
    W4
  • 03 Uhr
    bedeckt
    45%
    W3
  • 06 Uhr
    bedeckt, etwas Regen
    50%
    W3
  • 09 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    W4
  • 12 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    W4
  • 15 Uhr
    bewölkt, etwas Regen
    75%
    W3
  • 18 Uhr
    bedeckt
    75%
    NW2
  • 21 Uhr
    bedeckt, Schneefall
    60%
    W3
  • 00 Uhr
    bedeckt
    45%
    -1°
    W3
  • 03 Uhr
    bedeckt
    45%
    -1°
    W3
  • 06 Uhr
    bedeckt
    45%
    -1°
    W3
  • 09 Uhr
    bedeckt, leichter Schnee
    60%
    -1°
    W3
  • 12 Uhr
    unterschiedlich bewölkt
    45%
    W3
  • 15 Uhr
    sonnig
    30%
    W2
  • 18 Uhr
    klar
    15%
    -2°
    SW2
  • 21 Uhr
    klar
    15%
    -2°
    S2
  • 00 Uhr
    bedeckt
    40%
    -2°
    S2
  • 03 Uhr
    bedeckt
    60%
    -2°
    S2
  • 06 Uhr
    gefrierender Regen
    75%
    -2°
    S3
  • 09 Uhr
    gefrierender Regen
    85%
    SW2
  • 12 Uhr
    bedeckt, Regen
    85%
    SW2
  • 15 Uhr
    bedeckt, Regen
    85%
    SW2
  • 18 Uhr
    bedeckt, Regen
    80%
    SW4
  • 21 Uhr
    bedeckt, Regen
    80%
    SW4
  • Sonntag
    05.12.21
    bedeckt
    60%
  • Montag
    06.12.21
    bedeckt, Schneefall
    70%
    -2°
  • Dienstag
    07.12.21
    unterschiedlich bewölkt
    40%
    -1°
    -4°
  • Mittwoch
    08.12.21
    unterschiedlich bewölkt
    30%
    -5°
Alarmstufe orange: DWD gibt amtliche Warnung für weite Teile Bayerns heraus

Alarmstufe orange: DWD gibt amtliche Warnung für weite Teile Bayerns heraus

Das Wetter in Bayern wird ungemütlich. Der DWD warnt in vielen Regionen des Freistaats vor Sturmböen - doch das ist noch nicht alles. Alle News im Ticker.
Alarmstufe orange: DWD gibt amtliche Warnung für weite Teile Bayerns heraus

Wetter

Der Wetterbericht und die Wettervorhersage sind ein fester Bestandteil der täglichen Nachrichten. Meteorologen können mit Hilfe von immer komplexeren Simulationen und der Erfassung der zugehörigen Daten sehr genaue Vorhersagen des Wetters treffen. Typischerweise werden in der Wettervorhersage Prognosen zu den zu erwartenden Temperaturen, der Regenwahrscheinlichkeit sowie Windrichtung und Windgeschwindigkeit gemacht. Um das Wetter detailliert vorherzusagen, werden an Bodenmessstationen Werte wie der Luftdruck, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit kontinuierlich gemessen. Mit den Messdaten werden Simulationsmodelle gefüttert. Die Wettervorhersage ist nicht nur für die Planung der Freizeitaktivitäten wichtig. Viele Berufsgruppen sind auf möglichst detaillierte Vorhersagen angewiesen. So plant beispielsweise der Landwirt anhand dieser Daten, wann die Ernte eingeholt oder Äcker bestellt werden.
Schnee und Sturm sorgen für Verkehrsbehinderungen

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Das Tief „Daniel“ hat in der Nacht zum Donnerstag Sturm und Schnee nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Glatte Straßen und zahlreiche umgefallene Bäume sorgten für …
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Wind und Schneeregen in Berlin und Brandenburg

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Die Menschen in Berlin und Brandenburg müssen sich in den nächsten Tagen auf Wind, Schneeregen, Regen und Frost einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte …
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Sturmtief in Niedersachsen: 40 Einsätze in und um Oldenburg

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Knapp 40 wetterbedingte Einsätze hat die Polizei im Einsatzbereich Oldenburg von Mittwochabend bis in den frühen Donnerstagmorgen verzeichnet. Dabei handelte es sich …
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Entwurzelter Baum stürzt auf Auto: Fahrer tot

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Bei einem Unfall mit einem umgestürzten Baum auf der B4 bei Wesendorf (Landkreis Gifhorn) ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. Aufgrund schwerer Sturmböen war der Baum …
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Knapp 180 Sturmeinsätze im Süden Schleswig-Holsteins

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Fast 180 Mal mussten Feuerwehr und Polizei von Mittwoch bis zum frühen Donnerstag im Süden von Schleswig-Holstein wetterbedingt ausrücken. Schwere Sturmböen sorgten für …
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Sturmböen sorgen für zahllose Einsätze - ein Toter

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In Norddeutschland ist man viel Wind gewohnt. Ungemütlich wird der Sturm, wenn er orkanartig wird. Für einen Autofahrer endet die stürmische Nacht tödlich.
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Schwere Sturmböen in Brandenburg: Zahlreiche Einsätze

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Sturmböen haben am Mittwochabend sowie frühen Donnerstagmorgen zu diversen Feuerwehr- und Polizeieinsätzen in Brandenburg geführt. Wie ein Sprecher des Lagezentrums in …
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Warum ein Baubeginn im Winter schwierig ist

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Lange hieß es, wer im Winter mit dem Hausbau anfängt, kann sparen. Das ist laut Bauexperten nicht mehr so. Dafür drohen unter Umständen Schwierigkeiten mit der Witterung.
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Wetterdienst warnt vor orkanartigen Böen an der Nordseeküste

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor orkanartigen Böen an der niedersächsischen Nordseeküste. Aktuell zieht das Sturmtief Daniel über Norddeutschland hinweg. „Das …
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Sturmtief „Daniel“ fegt über Sachsen-Anhalt

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Erneut fegt ein Sturm durch Sachsen-Anhalt. Nach „Ignatz“ im Oktober soll insbesondere in der ersten Nachthälfte zum Donnerstag das Sturmtief „Daniel“ über das Land …
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Deutscher Wetterdienst warnt vor Sturm an den Küsten

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starkem Sturm vor allem an den Küsten von Nord- und Ostsee. Die Warnung gilt von Mittwoch, 21.00 Uhr, bis Donnerstag 3.00 Uhr. …
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So ist das deutsche Wetter

Wetter: Temperaturen, Niederschlag und mehr - der deutsche Durchschnitt

Das Wetter in Deutschland lässt sich als Durchschnitt vieler Werte beschreiben: Temperaturen, Niederschlag, Windstärke, Sonnenstunden und mehr.

  • Die Temperaturen in Deutschland steigen an.
  • Die Entwicklung beim Wetter zeigt auch abnehmende Niederschläge.
  • Unwetter und extreme Wetterlagen werden immer häufiger.

Daten zum Wetter: Durchschnittstemperaturen 

Das Wetter wird immer wärmer in Deutschland - seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Deutschland im Jahr 1881 sind die Temperaturen um über 1 Grad gestiegen. Durchschnittlich ist der wärmste Monat der Juli mit einem Temperaturdurchschnitt von 19,8. Der August weist mit 18,9 Grad die zweithöchste Durchschnittswärme auf. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur von 0,6 Grad. 

Insgesamt liegt die Durchschnittstemperatur in Deutschland bei 10,4 Grad. Von zehn der wärmsten Jahre Deutschlands fanden neun nach 2000 statt. Die steigenden Temperaturen haben zur Folge, dass der Frühling früher einsetzt - pro Jahrzehnt circa 2,5 Tage.

Wetter in Deutschland: Höchsttemperaturen und Temperaturrekorde

Mehrere Rekordwerte zeigen, wie unterschiedlich das Wetter im Jahresverlauf sein kann. Natürlich spielen zusätzlich auch regionale Unterschiede eine Rolle. Am 25. Juli 2019 wurde die bisher höchste Temperatur Deutschlands gemessen - ein Hitzerekord: In Lingen im Emsland zeigte das Thermometer an diesem Tag die Rekordtemperatur 42,6 Grad an. „Heiße Tage“ - so nennt man Tage mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 Grad - nehmen tendenziell zu.

Die tiefste Temperatur (von −37,8 Grad) wurde 1929 in Hüll erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst meldete.

Sonnenstunden haben Einfluss auf das Wetter

2018 wurde in Deutschland eine durchschnittliche Sonnenscheindauer von 2.020 Stunden aufgezeichnet. Somit war das Jahr 2018 das Jahr mit der bisher längsten Sonnenscheindauer. Das freundlichste Wetter hatten die Bundesländer Brandenburg und Berlin sowie Sachsen-Anhalt. Sie bekamen die meiste Sonne ab.

Die durchschnittlich höchste Sonnenscheindauer der letzten Jahre liegt bei 198 Stunden mit Sonnenschein im Juli, die niedrigste Sonnenscheindauer findet man im Dezember mit 38 Sonnenstunden. Am seltensten schien die Sonne in Hamburg, Thüringen und Schleswig-Holstein.

Die häufigere Sonnenstrahlung kann sich negativ auf die menschliche Gesundheit (im Form von Sonnenbrand) auswirken, aber andererseits auch einen positiven Effekt (höhere Vitamin-D-Bildung) haben. 

Wetter-Durchschnitt für Luftfeuchtigkeit und Niederschläge

In Deutschland herrscht im Sommer eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von circa 70 Prozent, im Winter von 85 Prozent. Dieser Wert, der in Wettervorhersagen häufig für einen einzelnen Tag angegeben wird, schwankt im Durchschnitt also mit der Jahreszeit. Im Durchschnitt fallen in Deutschland 590 Liter Regen pro Quadratmeter im Jahr. Die häufigsten Regentage bringt uns das Wetter in den Sommermonaten.

Am meisten Niederschläge kommen in Deutschland im Saarland vor. Die meisten Regentage verzeichnet die Stadt Halle an der Saale mit insgesamt 266 Regentagen (im Jahr 2004). Auf Platz zwei und drei folgen Köln mit 263 Regentagen und Freiburg mit 218 Tagen mit Niederschlag.

Tendenziell nehmen die Niederschläge in Deutschland allerdings ab, 2018 war seit Beginn der Aufzeichnungen das niederschlagärmste Jahr in Deutschland. Ein besonders trockenes Wetter kann große Probleme verursachen. Zu wenig Niederschlag erhöht die Gefahr für Waldbrände und wirkt sich negativ auf die Landwirtschaft aus. Gerade in den Sommermonaten unterschreiten die Niederschläge den gewünschten Wert.

In den Monaten von Oktober bis April können sich die Niederschläge in Schnee verwandeln, je nach Höhenlage variiert die Schneemenge. Neuschneetage sind dabei in Gebirgslagen circa zehnmal so häufig wie im Flachland.

Bei welchem Wetter gibt es Unwetterwarnungen?

Extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf - Ursache ist der Klimawandel. Aber nicht jedes Unwetter ist gleich. Zu Unwettern zählt der Deutsche Wetterdienst abweichende bis extreme Wetterzustände wie Gewitter, Starkregen, Dauerregen, Glatteis, Schneefall und –verwehungen, Tauwetter, Hitze, Windböen und Hagel. 

Für solche Unwetterlagen gibt es vier Warnstufen: Wetterwarnungen, Warnungen vor markantem Wetter, Unwetterwarnungen und Warnungen vor extremem Unwetter.

Durchschnittlich bringt uns das Wetter in Deutschland zwischen circa 20 und 35 Gewittertage (mit Blitz und Donner). Starkregen tritt in Deutschland selten auf - statistisch gesehen nur einmal im Jahr. Das gleiche gilt für Dauerregen. Eine extreme Hitzebelastung ist trotz steigender Temperaturen noch selten in Deutschland.

Wetter in Deutschland: Wind, Sturm und Tornado

Hohe Windgeschwindigkeiten können zu Windböen, Stürmen oder Orkanen führen, die höchsten sogar zu Tornados. Sie können als Begleiterscheinungen von Gewittern auftreten, die häufiger im Sommer stattfinden, oder im Bereich von Sturmtiefs, die zumeist im Herbst und Winter Saison haben. 

In Deutschland wüten im Jahr circa 20 Tornados.

Rubriklistenbild: © dpa / Tom Weller