1200 Ärzte im Warnstreik

Berlin - Mehr als 1200 Ärzte sind am Montag in Kliniken des privaten Helios-Konzerns in einen Warnstreik getreten. Sie legten ihre Arbeit bis zu dreieinhalb Stunden nieder, wie die Ärztegewerkschaft Marburger Bund in Berlin berichtete.

Für eine Notfallversorgung sei überall gesorgt gewesen. Der Marburger Bund fordert fünf Prozent mehr Gehalt sowie höhere Zuschläge für Nachtarbeit, Überstunden und Samstagsdienste. Mit der Aktion wollte die Gewerkschaft Druck auf die Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen ausüben.

Nach fünf Stunden gingen aber beide Seiten am Montag in Berlin abermals ergebnislos auseinander. Die Geschäftsführung von Helios habe erneut kein Angebot vorgelegt, teilte der Marburger Bund mit. “Nach fünf ergebnislosen Verhandlungsrunden müssen wir alle Optionen diskutieren“, sagte Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag zu den bevorstehenden Gremiensitzungen. Der Tarifvertrag mit Helios ist bereits seit einem Jahr gekündigt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
Las Vegas (dpa) - Der US-Elektro-Autobauer Tesla will einen Ex-Mitarbeiter vor Gericht bringen, der das Unternehmen angeblich gezielt sabotiert hat. Der Beschuldigte …
Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
Niedersachsens Landeskasse hat eine Milliarde Euro an Einnahmen verbucht. Sie stammen vom VW-Konzern und wurden als Geldbuße im Dieselskandal fällig. Doch wofür soll das …
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
GE war einst Innovationsführer und Aushängeschild der US-Wirtschaft. Doch seit Jahren ist der über 125 Jahre alte Industrieriese eines ihrer größten Sorgenkinder. Nun …
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
Millionen-Steuerrabatt: EU-Kommission prangert Luxemburg an
Ein französischer Energie-Konzern musste in Luxemburg jahrelang kaum Steuern auf seine Gewinne zahlen. Das Großherzogtum räumt ein: Steuerrechtlich Legales sei nicht …
Millionen-Steuerrabatt: EU-Kommission prangert Luxemburg an

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.