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Besucher laufen über das Gelände der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Schönefeld. Im Hintergrund steht ein Airbus A350. Foto: Ralf Hirschberger

150.000 Menschen besuchten Luftfahrtmesse ILA

Jumbos, Kampfjets und Doppeldecker: 200 Flugzeuge brachte die Luftfahrtmesse ILA zum künftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld. Die verkürzte Schau bleibt ein Publikumsmagnet.

Schönefeld (dpa) - Flugschauen, Flugzeuge und Fachkongresse haben in diesem Jahr rund 150 000 Besucher zur ILA gelockt. Das teilten die Veranstalter der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung zum Abschluss der Messe mit.

Von den Ausstellern habe es ausschließlich positive Rückmeldungen gegeben, hob Volker Thum hervor, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Die Messe in Schönefeld bei Berlin war dieses Mal auf Wunsch der Aussteller mit vier statt sechs Tagen kürzer ausgefallen, die Besucherzahl sank entsprechend. Bei der letzten Ausgabe vor zwei Jahren waren es noch 227 000 Besucher gewesen.

Die Veranstalter hoben daher die fachlichen Aspekte der Messe hervor. In den rund 50 Kongressen und Tagungen ging es um die Digitalisierung, den 3D-Druck von Flugzeugteilen und energieeffizientes Fliegen durch neuartige Antriebe.

Auf dem Ausstellungsgelände vor der Kulisse des nicht eröffneten neuen Hauptstadtflughafens präsentierten sich von Mittwoch bis Samstag 1017 Aussteller aus 37 Ländern. Vor zwei Jahren waren es noch 1203 Aussteller aus 40 Ländern. Die ILA-Fläche von 250 000 Quadratmetern bleibt indes unverändert. Das Flugprogramm indes wurde ausgedünnt.

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