Gut 20 000 ehemaligen Opel-Mitarbeitern winken höhere Betriebsrenten

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Rüsselsheim/Bochum (dpa) - Gut 20 000 ehemalige Mitarbeiter des Autoherstellers Opel und deren Hinterbliebene können sich auf höhere Betriebsrenten freuen. Zudem werde es Nachzahlungen geben, sagte ein Opel-Sprecher am Freitag in Rüsselsheim.

Die Rentenbescheide, die neu berechnet werden müssen, reichten bis ins Jahr 1993 zurück. "Das kann im Einzelfall bei der Nachzahlung einige hundert Euro ausmachen", sagte der Sprecher. Angaben des Westdeutschen Rundfunks (WDR), wonach die ehemaligen Mitarbeiter Ansprüche in einer Gesamthöhe von rund 40 Millionen Euro haben, wollte Opel nicht bestätigen. Die Neuberechnung der Zahlungen soll bis zum Frühjahr 2008 dauern.

Das Bundesarbeitsgericht habe 1993 in einem Urteil festgestellt, dass Angestellte und Arbeiter in der Betriebsrente gleich behandelt werden müssten, berichtete der WDR. Dies sei bei Opel bislang aber nicht umgesetzt worden. Der Opel-Sprecher sprach dagegen von einer freiwilligen Angleichung, von der auch die Hinterbliebenen der ehemaligen Mitarbeiter nachträglich profitieren sollten. Die Nachzahlung ergibt sich aus der Differenz der früheren Arbeiter- zur Angestelltenrente.

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